
sich gebühren
In der Wendung „wie es sich gebührt“ oder alleinstehend, um auszudrücken, dass etwas den Regeln des Anstands oder der Höflichkeit entspricht.
Es gebührt sich nicht, mit vollem Mund zu sprechen.
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In der Wendung „wie es sich gebührt“ oder alleinstehend, um auszudrücken, dass etwas den Regeln des Anstands oder der Höflichkeit entspricht.
Es gebührt sich nicht, mit vollem Mund zu sprechen.

Gehoben für: jemandem zustehen, jemandem von Rechts oder von Natur aus zukommen. Meist mit Dativobjekt.
Dem Sieger gebühren Ruhm und Ehre.
Das Verb „gebühren“ gehört zur gehobenen oder formellen Sprache. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird es selten verwendet.
Der Respekt, der älteren Menschen gebührt, sollte selbstverständlich sein.
Die Person, der etwas zusteht oder für die etwas angemessen ist, steht immer im Dativ. Das ist eine feste Regel für dieses Verb.
Dem Autor gebührt große Anerkennung für sein Werk.
Besonders häufig ist die unpersönliche, reflexive Form „es gebührt sich“. Sie wird oft in der festen Wendung „wie es sich gebührt“ oder in Sätzen wie „Es gebührt sich nicht, das zu tun“ verwendet.
Er bedankte sich höflich, wie es sich gebührt.
In dieser Bedeutung ist die Sache, die jemandem zusteht, das Subjekt im Nominativ. Die Person, der es zusteht, ist das Dativobjekt.
Der Kanzlerin gebührt der erste Platz in der Rednerliste.
Beide Wörter passen, wenn jemand Anerkennung oder eine Leistung erhalten soll. „Verdienen“ hebt hervor, dass die Person sich dies durch ihren Einsatz erworben hat; „gebühren“ klingt gehoben und bezeichnet, was ihr von Natur aus oder aufgrund der Situation zukommt. Im Alltag ist „verdienen“ meist die passendere Wahl.

Für ihren langen Einsatz gebührt der Helferin großes Lob.
Für ihren langen Einsatz verdient die Helferin großes Lob.