
das Gedöns
Umgangssprachlich und oft abwertend für unnötigen Aufwand, Umstände oder übertriebenes Getue um eine Sache.
Mach doch nicht so ein Gedöns, es ist doch nur ein kleines Fest!
Gedöns
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Umgangssprachlich und oft abwertend für unnötigen Aufwand, Umstände oder übertriebenes Getue um eine Sache.
Mach doch nicht so ein Gedöns, es ist doch nur ein kleines Fest!

Umgangssprachlich und oft abwertend für eine unübersichtliche Ansammlung von verschiedenen, meist als nutzlos oder unordentlich empfundenen Gegenständen; Kram.
Räum bitte endlich dein ganzes Gedöns vom Schreibtisch, man kann ja nichts mehr finden.
Die Vorsilbe „Ge-“ wird oft verwendet, um Sammelbegriffe zu bilden, die häufig eine negative oder abwertende Bedeutung haben (z.B. „Gerede“, „Geschrei“). Dies erklärt die negative Konnotation von „Gedöns“.
Was ist das für ein seltsames Gedöns auf dem Tisch?
„Gedöns“ ist ein stark umgangssprachliches und abwertendes Wort. In formellen oder höflichen Gesprächen sollte man es unbedingt vermeiden.
Er nannte meine Dekoration abfällig „Gedöns“.
Als Sammelbegriff für „Aufwand“ oder „Kram“ wird „Gedöns“ immer im Singular verwendet, auch wenn man über viele Dinge spricht. Eine Pluralform existiert nicht.
Bitte räum dein ganzes Spielzeug-Gedöns auf, bevor die Gäste kommen.
In der Bedeutung „unnötiger Aufwand“ wird oft die feste Wendung „ein Gedöns um etwas machen“ verwendet.
Warum machst du so ein Gedöns wegen der kleinen Planänderung?
Beide Wörter können eine unübersichtliche Ansammlung verschiedener Gegenstände bezeichnen. „Das Zeug“ benennt diese Menge zunächst allgemein, während „das Gedöns“ schon deutlich zeigt, dass die sprechende Person die Sachen als nutzlos oder lästig bewertet. Für eine neutrale Sammelbezeichnung passt eher „Zeug“, für abwertendes Durcheinander „Gedöns“.

Ich muss das Gedöns aus dem Keller holen, obwohl ich es für nutzlos halte.
Ich muss das Zeug aus dem Keller holen, bevor wir umziehen.