das Gedöns
Umgangssprachlich und oft abwertend für unnötigen Aufwand, Umstände oder übertriebenes Getue um eine Sache.
Mach doch nicht so ein Gedöns, es ist doch nur ein kleines Fest!

Gedöns
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Umgangssprachlich und oft abwertend für unnötigen Aufwand, Umstände oder übertriebenes Getue um eine Sache.
Mach doch nicht so ein Gedöns, es ist doch nur ein kleines Fest!

Die Vorsilbe „Ge-“ wird oft verwendet, um Sammelbegriffe zu bilden, die häufig eine negative oder abwertende Bedeutung haben (z.B. „Gerede“, „Geschrei“). Dies erklärt die negative Konnotation von „Gedöns“.
Was ist das für ein seltsames Gedöns auf dem Tisch?
„Gedöns“ ist ein stark umgangssprachliches und abwertendes Wort. In formellen oder höflichen Gesprächen sollte man es unbedingt vermeiden.
Er nannte meine Dekoration abfällig „Gedöns“.
Als Sammelbegriff für „Aufwand“ oder „Kram“ wird „Gedöns“ immer im Singular verwendet, auch wenn man über viele Dinge spricht. Eine Pluralform existiert nicht.
Bitte räum dein ganzes Spielzeug-Gedöns auf, bevor die Gäste kommen.
In der Bedeutung „unnötiger Aufwand“ wird oft die feste Wendung „ein Gedöns um etwas machen“ verwendet.
Warum machst du so ein Gedöns wegen der kleinen Planänderung?
„das Theater“ und „das Gedöns“ können beide umgangssprachlich meinen, dass jemand zu viel Aufregung oder unnötigen Aufwand macht. Bei „Theater“ klingt oft mit, dass jemand sehr dramatisch oder emotional reagiert. „Gedöns“ meint eher unnötige Umstände, komplizierte Vorbereitung oder übertriebenes Getue. Beide Wörter können abwertend klingen. Lernende können sie verwechseln, weil man in ähnlichen Situationen sagen kann: „Mach nicht so ein Theater“ oder „Mach nicht so viel Gedöns“. „Theater“ passt eher bei Aufregung und Drama, „Gedöns“ eher bei unnötigem Aufwand.

Am Abend vor der Reise nervt mich das ganze Gedöns mit Formularen und Listen.
Bei der Arbeit macht er jedes Mal ein großes Theater, wenn sich ein Plan ändert.