gefrieren
Durch Kälte von einem flüssigen in einen festen Zustand übergehen; zu Eis werden.
Bei null Grad Celsius beginnt Wasser zu gefrieren.

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Durch Kälte von einem flüssigen in einen festen Zustand übergehen; zu Eis werden.
Bei null Grad Celsius beginnt Wasser zu gefrieren.

Da „gefrieren“ eine Zustandsänderung beschreibt (von flüssig zu fest), wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet.
Der See ist über Nacht komplett gefroren.
Die Vorsilbe „ge-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Konjugationen und Satzstellungen fest mit dem Verb verbunden.
Ich hoffe nicht, dass die Heizung ausfällt und die Rohre gefrieren.
Wenn eine Person stark friert, wird dies oft mit einer Dativ-Konstruktion ausgedrückt. Die Person steht im Dativ, während der frierende Körperteil das Subjekt ist.
Zieh deine Handschuhe an, sonst gefrieren dir die Finger.
In der übertragenen Bedeutung des Erstarrens bezieht sich „gefrieren“ oft auf Gesichtsausdrücke oder Gefühle. Typische Subjekte sind „das Lächeln“, „die Miene“ oder „das Blut in den Adern“.
Als er die Gestalt im Dunkeln sah, gefror ihm das Blut in den Adern.
„schmelzen“ und „gefrieren“ beschreiben entgegengesetzte Veränderungen durch Temperatur. Beim „Schmelzen“ wird etwas Festes durch Wärme flüssig, zum Beispiel Eis oder Schokolade. Beim „Gefrieren“ wird etwas Flüssiges durch Kälte fest, meistens zu Eis. Der Unterschied ist also die Richtung: warm macht flüssig, kalt macht fest. Diese Wörter passen besonders gut, wenn man über Wasser, Eis, Schnee oder Lebensmittel spricht.

Über Nacht gefriert das Wasser in der Regentonne.
In der Sonne schmilzt das Eis im Glas sehr schnell.