der Gemahl
Eine formelle, oft als gehoben oder veraltet empfundene Bezeichnung für den Ehemann. Das Wort wird häufig in offiziellen oder höfischen Kontexten verwendet.
Die Königin erschien in Begleitung ihres Gemahls zur Zeremonie.

Gemahl
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Eine formelle, oft als gehoben oder veraltet empfundene Bezeichnung für den Ehemann. Das Wort wird häufig in offiziellen oder höfischen Kontexten verwendet.
Die Königin erschien in Begleitung ihres Gemahls zur Zeremonie.

„Der Gemahl“ ist ein Wort der gehobenen Schriftsprache. Im normalen Alltag wird es nicht verwendet und kann veraltet oder ironisch klingen.
In der offiziellen Einladung stand: „Die Ministerin und ihr Gemahl werden erwartet.“
Das Wort gehört zu einer formellen Wortfamilie rund ums Heiraten. Das weibliche Gegenstück ist „die Gemahlin“ (Ehefrau) und das dazugehörige Verb ist „sich vermählen“ (heiraten).
Das Paar wurde feierlich vermählt.
Man findet das Wort oft in Berichten über Adelshäuser, hochrangige Politiker oder in historischen Texten. Eine typische Verbindung ist zum Beispiel „der Prinzgemahl“.
Der Gemahl der dänischen Königin trug den Titel Prinzgemahl.
„der Mann“ und „der Gemahl“ können beide den Ehemann einer Person meinen. „der Mann“ ist dafür das normale Wort im Alltag und klingt natürlich in Gesprächen. „der Gemahl“ ist sehr formell, gehoben oder altmodisch. Man hört es eher in offiziellen Texten, bei sehr feierlichen Anlässen oder in höfischem Zusammenhang. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Ehebeziehung ausdrücken können. Praktisch gilt: Im Alltag sagt man fast immer „mein Mann“, nicht „mein Gemahl“.

Die Königin erschien zusammen mit ihrem Gemahl zur Feier.
Frau Schmidt wartet vor der Schule auf ihren Mann.