
gescheitert
Beschreibt einen Plan, ein Projekt oder einen Versuch, der nicht erfolgreich war und sein Ziel nicht erreicht hat.
Nach monatelangen Verhandlungen ist der Versuch einer Einigung endgültig gescheitert.
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Beschreibt einen Plan, ein Projekt oder einen Versuch, der nicht erfolgreich war und sein Ziel nicht erreicht hat.
Nach monatelangen Verhandlungen ist der Versuch einer Einigung endgültig gescheitert.

Beschreibt eine Person, die in ihrem Leben, ihrer Karriere oder mit einem wichtigen persönlichen Vorhaben keinen Erfolg hatte.
Er fühlte sich als gescheiterter Künstler, weil er von seiner Kunst nicht leben konnte.
„Gescheitert“ ist das Partizip II von „scheitern“. Das Verb „scheitern“ bildet die Vergangenheit immer mit dem Hilfsverb „sein“, da es eine Zustandsänderung beschreibt. Es heißt also immer „etwas ist gescheitert“.
Der Plan, das Projekt bis Freitag fertigzustellen, ist leider gescheitert.
Wenn man den Grund für das Scheitern nennen möchte, verwendet man die Präposition „an“ gefolgt vom Dativ. Man scheitert an etwas oder an jemandem.
Die Verhandlungen sind am Geld gescheitert.
Man erkennt leicht, welche Bedeutung gemeint ist: Bezieht sich „gescheitert“ auf eine Sache wie einen Plan, ein Projekt oder eine Ehe, geht es um einen Misserfolg. Bezieht es sich direkt auf eine Person, beschreibt es oft eine persönliche Lebenskrise.
Der Putschversuch ist in den ersten Stunden gescheitert.
Beide Wörter können einen Versuch ohne Zielerreichung beschreiben. Vergeblich betont vor allem, dass die eingesetzte Mühe nichts gebracht hat; gescheitert bezeichnet den Fehlschlag des Plans oder Versuchs selbst. Passt der Versuch als Aufwand ins Zentrum, ist vergeblich passend, steht das Vorhaben im Zentrum, passt gescheitert.

Ihr Versuch, die verschlossene Tür zu öffnen, ist gescheitert.
Sie versuchte vergeblich, die verschlossene Tür zu öffnen.