der Geschmack
Die Sinneswahrnehmung im Mund, die durch den Kontakt mit Nahrungsmitteln oder Getränken entsteht.
Die Suppe hat einen leicht salzigen Geschmack.

Geschmack
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Die Sinneswahrnehmung im Mund, die durch den Kontakt mit Nahrungsmitteln oder Getränken entsteht.
Die Suppe hat einen leicht salzigen Geschmack.

Das Nomen 'der Geschmack' ist direkt mit dem Verb 'schmecken' verbunden. Was man schmeckt, ist ein Geschmack. Das hilft, die Grundbedeutung zu verstehen.
Mir schmeckt die Suppe nicht, sie hat einen komischen Geschmack.
Steht 'Geschmack' in Verbindung mit Essen, geht es um den Sinn oder das Aroma. Steht es mit Kunst, Mode oder Meinungen, geht es um persönlichen Stil. Die Wendung 'eine Frage des Geschmacks' bezieht sich fast immer auf Stil oder Vorlieben.
Der süße Geschmack des Kuchens ist herrlich.
Wenn es um Mode, Kunst oder Einrichtung geht, bedeutet 'Geschmack' persönlicher Stil. Man kann 'guten' oder 'schlechten' Geschmack haben, oder etwas kann 'genau mein Geschmack' sein.
Diese Art von Filmen ist nicht wirklich mein Geschmack.
Die Redewendung 'auf den Geschmack kommen' bedeutet, dass man anfängt, etwas zu mögen, das man vorher nicht mochte. Die Präposition 'auf' und der Akkusativ sind hier fest.
Zuerst fand ich Wandern langweilig, aber jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen.
„der Stil“ und „der Geschmack“ können beide damit zu tun haben, was schön, passend oder angenehm wirkt. „Stil“ beschreibt eher die erkennbare Art, wie etwas gestaltet ist, zum Beispiel Kleidung, Möbel oder ein Text. „Geschmack“ beschreibt eher die persönliche Vorliebe einer Person: Was findet jemand schön oder passend? Lernende können die Wörter verwechseln, weil man oft über Mode oder Einrichtung spricht. Praktisch gesagt: Ein Kleid kann einen bestimmten Stil haben, aber ob es dir gefällt, ist eine Frage deines Geschmacks.

Das rote Sofa ist nicht mein Geschmack, aber es passt gut ins Zimmer.
Der Stil dieser Wohnung ist modern, aber nicht kalt.