gewillt sein
Die Absicht oder Bereitschaft haben, etwas zu tun. Wird fast ausschließlich in der Verbindung mit dem Verb „sein“ verwendet.
Ich bin gewillt, Ihnen bei dieser Angelegenheit zu helfen, wenn Sie ehrlich zu mir sind.

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Die Absicht oder Bereitschaft haben, etwas zu tun. Wird fast ausschließlich in der Verbindung mit dem Verb „sein“ verwendet.
Ich bin gewillt, Ihnen bei dieser Angelegenheit zu helfen, wenn Sie ehrlich zu mir sind.

„Gewillt“ ist formal das Partizip II des Verbs „wollen“. Es ist eng mit „der Wille“ (die Absicht) verwandt und drückt daher eine starke Bereitschaft oder einen festen Entschluss aus.
Er ist gewillt, die volle Verantwortung zu übernehmen.
„Gewillt“ steht fast immer in der festen Konstruktion „gewillt sein, etwas zu tun“. Es wird von einem Infinitivsatz mit „zu“ gefolgt, der beschreibt, was man bereit ist zu tun.
Die Firma ist gewillt, die Preise zu senken.
Der Ausdruck „gewillt sein“ gehört einem eher formellen oder gehobenen Sprachstil an. Man findet ihn häufig in der Schriftsprache, in offiziellen Kontexten oder wenn man eine bewusste Entscheidung betonen möchte.
Der Minister war nicht gewillt, auf die Forderungen einzugehen.
„bereit“ und „gewillt“ können beide ausdrücken, dass jemand etwas tun will. „bereit“ ist im Alltag sehr normal und kann auch Vorbereitung meinen. Man kann bereit sein, zu helfen, zu starten oder eine Aufgabe zu übernehmen. „gewillt“ bedeutet stärker, dass jemand eine feste Absicht hat. Es klingt formeller und wird fast immer mit „sein“ und „zu“ benutzt: „gewillt sein, etwas zu tun“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Bereitschaft beschreiben. In normalen Gesprächen passt meistens „bereit“. „Gewillt“ passt eher, wenn man eine klare, entschlossene Haltung betonen möchte.

Nach dem Gespräch ist sie gewillt, mehr für die Prüfung zu lernen.
Im Restaurant sind wir bereit, noch ein paar Minuten auf den Tisch zu warten.