
bereit sein
Vorbereitet und willens sein, etwas zu tun oder dass etwas geschieht.
Ich bin bereit, wir können losfahren.
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Vorbereitet und willens sein, etwas zu tun oder dass etwas geschieht.
Ich bin bereit, wir können losfahren.

Die Bereitschaft oder den Willen zeigen, etwas Bestimmtes zu tun, oft im Sinne eines Zugeständnisses oder einer Anstrengung.
Sie war zu allem bereit, um ihre Ziele zu erreichen.

In einer Warteposition sein, um bei Bedarf sofort handeln zu können.
Die Rettungskräfte halten sich für den Einsatz bereit.
Das Adjektiv „bereit“ gehört zur Wortfamilie von „bereiten“ und „Vorbereitung“. Alle diese Wörter haben mit dem Vorbereiten auf eine Handlung oder ein Ereignis zu tun.
Nach langer Vorbereitung war die Mannschaft bereit für das Finale.
„Bereit“ wird fast immer prädikativ mit dem Verb „sein“ verwendet, also nach dem Nomen. Eine Verwendung direkt vor einem Nomen (z.B. „der bereite Läufer“) ist sehr selten und klingt unnatürlich.
Die Sportler sind bereit für den Wettkampf.
Um auszudrücken, wozu jemand bereit ist, verwendet man eine Konstruktion mit „zu“. Entweder folgt ein Nomen im Dativ („bereit zu einem Kompromiss“) oder ein Infinitivsatz („bereit, einen Kompromiss zu machen“).
Der Politiker ist zu einem Gespräch mit der Opposition bereit.
In der Bedeutung „auf einen Einsatz warten“ wird das reflexive Verb „sich bereithalten“ verwendet. Das Reflexivpronomen (sich, mich, dich etc.) muss immer dabei sein und zur Person passen.
Die Feuerwehr hält sich für mögliche Waldbrände bereit.
Klar kann in der See- oder Militärsprache bedeuten, dass etwas für eine bevorstehende Handlung vorbereitet ist. Bereit ist dafür das allgemeine Wort und kann zusätzlich den Willen einer Person ausdrücken. Außerhalb solcher besonderen Kontexte passt meist bereit.

Die Besatzung ist bereit zum Ablegen.
Die Besatzung macht das Boot klar zum Ablegen.