glätten
Eine Oberfläche, insbesondere Textilien, von Falten befreien, meist durch Bügeln.
Ich muss noch schnell mein Hemd für die Feier glätten.

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Eine Oberfläche, insbesondere Textilien, von Falten befreien, meist durch Bügeln.
Ich muss noch schnell mein Hemd für die Feier glätten.

Das Verb „glätten“ leitet sich direkt vom Adjektiv „glatt“ ab. Es bedeutet wörtlich, etwas „glatt zu machen“. Diese Verbindung hilft, die Grundbedeutung in allen Kontexten zu verstehen.
Nach dem Regen glättete sich die Oberfläche des Sees wieder.
„Glätten“ ist ein transitives Verb und benötigt fast immer ein Akkusativobjekt. Man glättet immer „etwas“.
Der Tischler muss die Holzplatte noch glätten.
Die genaue Bedeutung von „glätten“ erkennen Sie am Objekt: Bei Kleidung geht es ums Bügeln, bei Haaren ums Frisieren, bei Wänden ums Spachteln und bei Konflikten um eine metaphorische Beruhigung.
Kannst du bitte die Tischdecke für das Abendessen glätten?
In der übertragenen Bedeutung, einen Konflikt zu beruhigen, wird fast ausschließlich die feste Wendung „die Wogen glätten“ verwendet. „Die Wogen“ sind hier eine Metapher für aufgewühlte Emotionen.
Nach dem lauten Streit versuchte die Chefin, die Wogen im Team zu glätten.
„beruhigen“ und „glätten“ können beide bedeuten, dass eine angespannte Situation weniger schlimm wird. „beruhigen“ ist das normale und direkte Wort für Menschen, Gefühle oder Situationen. „glätten“ benutzt man in diesem Sinn eher bildlich, besonders bei Konflikten. Oft sagt man „die Wogen glätten“, wenn nach Streit oder Ärger wieder Ruhe entstehen soll. Für eine aufgeregte Person passt „beruhigen“ natürlicher; für einen Konflikt klingt „glätten“ oft diplomatischer.

Nach dem Missverständnis versucht Erik, die Wogen zwischen den Kollegen zu glätten.
Der Teamleiter beruhigt die Situation, bevor das Gespräch eskaliert.