der Glanz
Der Widerschein von Licht auf einer glatten, polierten Oberfläche.
Der Glanz des frisch polierten Parketts spiegelte das Sonnenlicht.

Glanz
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Der Widerschein von Licht auf einer glatten, polierten Oberfläche.
Der Glanz des frisch polierten Parketts spiegelte das Sonnenlicht.

„Der Glanz“ ist das Nomen zum Verb „glänzen“. Wenn etwas glänzt, dann hat es Glanz. Diese Verbindung hilft, sich beide Wörter zusammen zu merken.
Die Sonne lässt den Schnee glänzen.
Um den physischen Glanz einer Oberfläche zu beschreiben, wird das Nomen oft mit Adjektiven wie „seidiger Glanz“, „matter Glanz“ oder „metallischer Glanz“ kombiniert. Ein Produkt kann einer Oberfläche auch „Glanz verleihen“.
Das neue Shampoo verleiht dem Haar einen seidigen Glanz.
In seiner übertragenen Bedeutung beschreibt „Glanz“ Pracht und Ruhm. Feste Wendungen sind „in neuem Glanz erstrahlen“ oder „der Glanz alter Zeiten“. Hier geht es nicht um Licht, sondern um Ansehen und Eindruck.
Nach der Renovierung erstrahlt das alte Schloss in neuem Glanz.
Die Wendung „einen Glanz in den Augen haben“ ist eine feste Redewendung. Sie beschreibt das Leuchten in den Augen einer Person, die sich sehr freut oder begeistert ist.
Als er von seinen Kindern erzählte, bekam er einen ganz besonderen Glanz in die Augen.
„der Schein“ und „der Glanz“ können beide mit Licht zu tun haben. „Der Schein“ meint eher das Licht, das von einer Quelle kommt, zum Beispiel von der Sonne, einer Lampe oder einer Kerze. „Der Glanz“ meint eher das Licht, das auf einer glatten Oberfläche zurückstrahlt, zum Beispiel auf Metall, Glas oder frisch geputzten Schuhen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides hell wirkt. Als einfache Orientierung gilt: Eine Lampe hat einen Schein, eine polierte Oberfläche hat Glanz.

Nach dem Putzen hatte der alte Tisch wieder einen schönen Glanz.
Im Schein der Taschenlampe fanden wir den Weg zum Haus.