
der Schimmer
Ein schwaches, oft unruhiges oder sanftes Licht; ein leichter Glanz auf einer Oberfläche.
Durch die Wolken drang nur ein schwacher Schimmer des Mondes.
Schimmer
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Ein schwaches, oft unruhiges oder sanftes Licht; ein leichter Glanz auf einer Oberfläche.
Durch die Wolken drang nur ein schwacher Schimmer des Mondes.

Im übertragenen Sinn eine schwache Andeutung oder ein Anflug eines Gefühls oder einer Eigenschaft.
Trotz der schlechten Nachrichten hatte sie noch einen Schimmer von Hoffnung.
Das Nomen „der Schimmer“ ist eng mit dem Verb „schimmern“ verwandt. Während das Verb den Prozess des leichten Leuchtens beschreibt, bezeichnet das Nomen das Licht oder den Glanz selbst.
Die Seide hatte einen eleganten Schimmer.
Eine sehr häufige Redewendung ist „nicht den Schimmer einer Ahnung haben“. Sie bedeutet, dass jemand absolut nichts über ein Thema weiß.
Ich habe nicht den Schimmer einer Ahnung, wie dieses Gerät funktioniert.
Die Präposition „von“ hilft, die Bedeutungen zu unterscheiden. Ein „Schimmer von“ gefolgt von einem abstrakten Nomen (z.B. Hoffnung, Ironie) deutet auf die übertragene Bedeutung hin. Ohne diese Konstruktion geht es meist um echtes Licht.
Ein Schimmer von Hoffnung blitzte in ihren Augen auf.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird „Schimmer“ oft mit Adjektiven wie „schwach“, „leicht“, „golden“ oder „silbrig“ kombiniert. Es beschreibt oft das Licht von Mond, Sternen oder Kerzen.
Nur ein schwacher Schimmer der Straßenlaterne fiel ins Zimmer.
Der Schein ist das von einer Lichtquelle ausgehende Licht und kann einen Bereich sichtbar beleuchten. Der Schimmer ist dagegen ein schwaches, sanftes oder unruhiges Leuchten. Ist die Quelle oder ihre Beleuchtung wichtig, passt Schein; bei einer nur zart sichtbaren Lichtwirkung Schimmer.

Nur ein schwacher Schimmer der Kerze ist hinter dem Vorhang zu sehen.
Der Schein der Kerze beleuchtet den kleinen Tisch.