
die Haube
Eine Kopfbedeckung aus weichem Material, die den Kopf eng umschließt. Wird oft von Babys, in bestimmten Berufen (z.B. Kochhaube) oder als Teil von historischen Trachten getragen.
Das Baby trug eine niedliche, gestrickte Haube.
Haube
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Eine Kopfbedeckung aus weichem Material, die den Kopf eng umschließt. Wird oft von Babys, in bestimmten Berufen (z.B. Kochhaube) oder als Teil von historischen Trachten getragen.
Das Baby trug eine niedliche, gestrickte Haube.

Eine Abdeckung oder ein Deckel zum Schutz oder zur Abdeckung von etwas, z.B. die Motorhaube eines Autos oder eine Dunstabzugshaube in der Küche.
Bitte schalte die Haube ein, wenn du kochst, damit der Geruch abzieht.

Eine feste Redewendung, die bedeutet zu heiraten. Historisch bezog es sich darauf, dass verheiratete Frauen eine Haube trugen.
Nach zehn Jahren Beziehung sind sie letztes Wochenende endlich unter die Haube gekommen.

Eine Schicht oder Kruste, die ein Gericht bedeckt, oft zum Überbacken.
Der Auflauf bekommt zum Schluss noch eine knusprige Käsehaube.

In Österreich eine hohe Auszeichnung für Restaurants, vergeben vom Restaurantführer Gault-Millau, vergleichbar mit Michelin-Sternen.
Dieses Restaurant wurde für seine exzellente Küche mit drei Hauben ausgezeichnet.
Die vielen Bedeutungen von „Haube“ sind fast immer durch den Kontext eindeutig. Spricht man von einer Person, ist eine Kopfbedeckung gemeint. Bei einem Auto oder Küchengerät ist es eine Abdeckung. Bei einem Gericht ist es die oberste Schicht.
Der Koch trug eine hohe weiße Haube.
In der Bedeutung „Abdeckung“ ist „Haube“ ein sehr produktiver Bestandteil von zusammengesetzten Wörtern. Bekannte Beispiele sind die „Motorhaube“ am Auto oder die „Dunstabzugshaube“ in der Küche.
Die Dunstabzugshaube muss regelmäßig gereinigt werden.
Der Ausdruck „unter die Haube kommen“ ist eine feste Redewendung und bedeutet „heiraten“. Die Formulierung kann nicht verändert werden. Das Subjekt des Satzes ist immer die Person, die heiratet.
Ihre ältere Schwester ist schon vor fünf Jahren unter die Haube gekommen.
Im kulinarischen Kontext wird „Haube“ oft mit dem Material beschrieben, aus dem die oberste Schicht besteht. Typisch sind zum Beispiel „Käsehaube“, „Kräuterhaube“ oder „Baiserhaube“ auf einem Kuchen.
Das Lammfilet wird mit einer feinen Kräuterhaube serviert.
Die Verwendung von „Haube“ als Auszeichnung für Restaurants ist spezifisch für Österreich und den Restaurantführer Gault-Millau. In Deutschland oder der Schweiz wird dieser Begriff in diesem Kontext nicht verwendet.
Das Restaurant in Wien hat sich seine zweite Haube redlich verdient.
Deckel und Haube decken etwas von oben ab. Ein Deckel verschließt typischerweise die Öffnung eines Behälters, während eine Haube über einen Gegenstand reicht und ihn schützt oder abdeckt. Für einen Topf passt daher Deckel, für eine geschützte Maschine eher Haube.

Nach der Arbeit setzt sie die Haube über die Maschine.
Nach dem Kochen setzt sie den Deckel auf den Topf.