
heulen
Laut und unter Tränen weinen, oft auf eine unkontrollierte oder kindliche Weise.
Das kleine Kind begann zu heulen, als es sein Spielzeug verlor.
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Laut und unter Tränen weinen, oft auf eine unkontrollierte oder kindliche Weise.
Das kleine Kind begann zu heulen, als es sein Spielzeug verlor.

Den langen, klagenden Laut ausstoßen, der für bestimmte Tiere wie Wölfe oder Hunde typisch ist.
In der Ferne hörte man die Wölfe im Wald heulen.

Einen lauten, hohen und anhaltenden Ton erzeugen, wie es bei Sirenen, Wind oder Motoren der Fall ist.
Der Motor des Rennwagens heulte auf, als der Fahrer beschleunigte.
Das Subjekt des Satzes verrät die Bedeutung: Wenn ein Mensch heult, weint er. Wenn ein Tier (z.B. ein Wolf) heult, stößt es einen langen Laut aus. Wenn ein Gegenstand (z.B. eine Sirene) heult, erzeugt er einen lauten Ton.
Er heulte vor Glück, als er die Nachricht hörte.
Wenn es um Menschen geht, ist „heulen“ ein sehr umgangssprachliches und emotionales Wort für „weinen“. Es beschreibt ein lautes, oft unkontrolliertes Weinen.
Hör auf zu heulen, es ist doch nichts Schlimmes passiert!
Eine feste und sehr bildliche Wendung ist „Rotz und Wasser heulen“. Sie bedeutet, dass jemand extrem stark und hemmungslos weint.
Nach der traurigen Nachricht hat sie Rotz und Wasser geheult.
Weinen und heulen können beide Tränen ausdrücken. Heulen klingt jedoch deutlich umgangssprachlicher und bezeichnet oft besonders lautes oder unkontrolliertes Weinen, manchmal auch abwertend. Verwende weinen für eine neutrale Beschreibung und heulen, wenn diese stärkere oder derbere Nuance gemeint ist.

Das Kind heulte nach dem verlorenen Spiel laut in seinem Zimmer.
Das Kind weinte nach dem verlorenen Spiel leise in seinem Zimmer.