heulen
Laut und unter Tränen weinen, oft auf eine unkontrollierte oder kindliche Weise.
Das kleine Kind begann zu heulen, als es sein Spielzeug verlor.

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Laut und unter Tränen weinen, oft auf eine unkontrollierte oder kindliche Weise.
Das kleine Kind begann zu heulen, als es sein Spielzeug verlor.

Das Subjekt des Satzes verrät die Bedeutung: Wenn ein Mensch heult, weint er. Wenn ein Tier (z.B. ein Wolf) heult, stößt es einen langen Laut aus. Wenn ein Gegenstand (z.B. eine Sirene) heult, erzeugt er einen lauten Ton.
Er heulte vor Glück, als er die Nachricht hörte.
Wenn es um Menschen geht, ist „heulen“ ein sehr umgangssprachliches und emotionales Wort für „weinen“. Es beschreibt ein lautes, oft unkontrolliertes Weinen.
Hör auf zu heulen, es ist doch nichts Schlimmes passiert!
Eine feste und sehr bildliche Wendung ist „Rotz und Wasser heulen“. Sie bedeutet, dass jemand extrem stark und hemmungslos weint.
Nach der traurigen Nachricht hat sie Rotz und Wasser geheult.
„lachen“ und „heulen“ beschreiben beide einen starken Gefühlsausdruck. „lachen“ passt zu Freude, Spaß oder Belustigung. „heulen“ bedeutet laut und mit Tränen weinen und passt eher zu Schmerz, Angst oder großer Traurigkeit. Der Gegensatz liegt also nicht nur im Gesichtsausdruck, sondern vor allem im Gefühl: Wer lacht, zeigt meist etwas Positives; wer heult, zeigt meist ein starkes negatives Gefühl.

Das Kind heulte laut, weil es sein Spielzeug verloren hatte.
Nach dem lustigen Film mussten alle im Wohnzimmer lachen.