schreien
Einen lauten, unartikulierten Laut ausstoßen, oft als Reaktion auf starke Emotionen wie Schmerz, Angst, Wut oder große Freude.
Das Kind schrie vor Schmerz, als es hinfiel.

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Einen lauten, unartikulierten Laut ausstoßen, oft als Reaktion auf starke Emotionen wie Schmerz, Angst, Wut oder große Freude.
Das Kind schrie vor Schmerz, als es hinfiel.

Um den Grund für das Schreien zu nennen, wird oft die Präposition „vor“ mit Dativ verwendet, besonders bei Emotionen. Auch die Wendung „aus vollem Hals“ ist gebräuchlich.
Die Fans schrien vor Freude, als ihr Team das Tor schoss.
In der Bedeutung „einen lauten Laut ausstoßen“ kann „schreien“ oft allein, ohne ein Objekt oder eine Präposition, stehen. Dies ist besonders bei Babys oder in plötzlichen Schreckmomenten üblich.
Als sie die Spinne sah, musste sie laut schreien.
Die Wendung „schreien nach“ wird figurativ gebraucht und bedeutet, dass eine Situation dringend eine Lösung erfordert. Das, was die Lösung braucht, ist das Subjekt des Satzes.
Die unübersichtliche Kreuzung schreit nach einer Ampel.
Wenn Farben oder Muster als „schreiend“ beschrieben werden, bedeutet das, dass sie extrem auffällig und grell sind. Oft wird dies mit Adverbien wie „förmlich“ oder „geradezu“ verstärkt.
Ihre Jacke war in einem schreienden Orange gehalten.
„rufen“ und „schreien“ können beide bedeuten, dass jemand sehr laut spricht. „rufen“ ist aber oft gezielt: Man ruft einen Namen, eine Bitte oder eine kurze Nachricht, damit jemand sie hört. „schreien“ klingt stärker und emotionaler. Es passt bei Angst, Schmerz, Wut oder wenn jemand extrem laut spricht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides laut ist. Als Orientierung: Wenn die Nachricht wichtig ist, aber nicht unbedingt emotional, passt meist „rufen“. Wenn die Lautstärke oder das Gefühl im Mittelpunkt steht, passt „schreien“ besser.

Vor Schreck hat das Kind laut geschrien.
Am Bahnsteig ruft die Mutter ihrem Kind noch schnell etwas zu.