rumheulen
Umgangssprachlich für jammern oder weinen auf eine wehleidige, oft als nervig empfundene Weise.
Hör auf rumzuheulen, nur weil du verloren hast!

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Umgangssprachlich für jammern oder weinen auf eine wehleidige, oft als nervig empfundene Weise.
Hör auf rumzuheulen, nur weil du verloren hast!

„Rumheulen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „rum-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Infinitivsätzen mit „zu“ steht „zu“ zwischen der Vorsilbe und dem Verb.
Er heult wegen jeder Kleinigkeit rum.
Die Vorsilbe „rum-“ ist eine umgangssprachliche Kurzform von „herum-“. Sie verleiht dem Verb „heulen“ (weinen) eine abwertende Note und beschreibt ein zielloses, nerviges Jammern.
Anstatt etwas zu ändern, heult er nur rum.
Dieses Wort wird ausschließlich in der Umgangssprache verwendet und hat eine stark negative, oft abwertende Konnotation. Man benutzt es, um auszudrücken, dass man das Jammern einer Person als übertrieben oder nervig empfindet.
Sei nicht so ein Baby und heul nicht gleich rum!
Sehr häufig wird „rumheulen“ in Aufforderungen benutzt, mit dem Jammern aufzuhören. Typische Formulierungen sind „Hör auf rumzuheulen!“ oder „Heul nicht rum!“.
Heul doch nicht rum, das wird schon wieder.
„weinen“ und „rumheulen“ können beide bedeuten, dass jemand Tränen zeigt oder sich beklagt. „Weinen“ ist neutral und passt bei echter Trauer, Schmerz oder auch Freude. „Rumheulen“ ist umgangssprachlich und klingt abwertend. Man sagt es, wenn jemand nach Meinung des Sprechers zu viel jammert oder nervig klagt. Lernende sollten vorsichtig sein: „weinen“ ist normal und respektvoll, „rumheulen“ kann unfreundlich klingen.

Hör bitte auf rumzuheulen und sag mir ruhig, was passiert ist.
Nach der schlechten Nachricht musste sie leise weinen.