hindeuten auf
Ein Anzeichen für etwas sein oder etwas nahelegen. Es wird oft für abstrakte Zusammenhänge verwendet, um auf eine mögliche Ursache oder Folge zu verweisen.
Alle Beweise deuten auf den Gärtner als Täter hin.

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Ein Anzeichen für etwas sein oder etwas nahelegen. Es wird oft für abstrakte Zusammenhänge verwendet, um auf eine mögliche Ursache oder Folge zu verweisen.
Alle Beweise deuten auf den Gärtner als Täter hin.

„Hindeuten“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „hin“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Seine Nervosität deutet auf seine Schuld hin.
Dieses Verb wird fast immer mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ verwendet. Es beschreibt eine Bewegung oder einen Verweis in eine Richtung.
Die Spuren im Schnee deuten auf ein großes Tier hin.
Wenn das Subjekt eine Person ist, bedeutet „hindeuten“ oft, mit dem Finger zu zeigen. Wenn das Subjekt eine abstrakte Sache ist (z.B. „Beweise“, „Fakten“, „Symptome“), bedeutet es „anzeigen“ oder „nahelegen“.
Der Zeuge deutete auf den Angeklagten hin.
In der abstrakten Bedeutung sind typische Subjekte Wörter wie „alles“, „die Fakten“, „die Ergebnisse“, „die Anzeichen“ oder „die Symptome“.
Alles deutet darauf hin, dass die Firma bald expandieren wird.
„zeigen“ und „hindeuten“ können beide bedeuten, dass man auf etwas aufmerksam macht. „zeigen“ ist direkter: Man macht etwas sichtbar oder erklärt klar, wo oder was etwas ist. „hindeuten auf“ ist oft indirekter. Es kann heißen, dass ein Zeichen oder eine Beobachtung eine mögliche Erklärung nahelegt, aber noch nichts sicher beweist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man mit dem Finger auf etwas hindeuten kann und dabei auch etwas zeigt. Praktisch gilt: „zeigen“ ist klar und direkt, „hindeuten auf“ ist eher ein Hinweis oder ein mögliches Zeichen.

Die dunklen Wolken deuten auf ein Gewitter hin.
Kannst du mir auf dem Plan zeigen, wo der Eingang ist?