kläglich
Auf eine Weise, die Mitleid oder Bedauern erregt; erbärmlich oder jämmerlich.
Der verletzte Vogel bot einen kläglichen Anblick.

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Auf eine Weise, die Mitleid oder Bedauern erregt; erbärmlich oder jämmerlich.
Der verletzte Vogel bot einen kläglichen Anblick.

Das Adjektiv „kläglich“ ist von dem Verb „klagen“ abgeleitet, was „jammern“ oder „sich beschweren“ bedeutet. Etwas, das „kläglich“ ist, ist also gewissermaßen „bemitleidenswert“ oder „beklagenswert“.
Nach der Niederlage war die Stimmung in der Mannschaft kläglich.
Besonders häufig wird „kläglich“ als Adverb in der festen Verbindung „kläglich scheitern“ verwendet. Dies betont, dass ein Versuch komplett und oft auf peinliche Weise misslungen ist.
Sein Plan, alle zu überraschen, ist kläglich gescheitert.
In der Bedeutung „erbärmlich“ beschreibt „kläglich“ oft einen Zustand oder Anblick. Typische Nomen sind hier „ein kläglicher Anblick“, „ein kläglicher Zustand“ oder „ein kläglicher Rest“.
Vom großen Kuchen war nur noch ein kläglicher Rest übrig.
Wenn „kläglich“ einen Laut beschreibt, bezieht es sich immer auf etwas Leises, Trauriges oder Jämmerliches. Man findet es oft in Verbindungen wie „eine klägliche Stimme“, „ein klägliches Geräusch“ oder „ein klägliches Miauen“.
Das Kätzchen machte ein klägliches Geräusch, weil es Hunger hatte.
„erfolgreich“ und „kläglich“ bilden einen klaren Gegensatz, wenn es um Erfolg oder Scheitern geht. „Erfolgreich“ beschreibt ein gutes Ergebnis oder ein erreichtes Ziel. „Kläglich“ beschreibt ein Scheitern, das sehr deutlich ist und oft auch peinlich wirkt. „Kläglich“ ist stärker und negativer als einfach „nicht erfolgreich“. Man benutzt es zum Beispiel bei einem Versuch, einem Spiel oder einer Prüfung, wenn fast nichts gelungen ist.

Sein Versuch, den Computer selbst zu reparieren, scheiterte kläglich.
Mit einem guten Plan haben die Eltern die Wohnungssuche erfolgreich beendet.