klagen über
Sich über etwas Negatives beschweren oder sein Leid darüber äußern.
Die Mitarbeiter klagen über die hohe Arbeitsbelastung.

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Sich über etwas Negatives beschweren oder sein Leid darüber äußern.
Die Mitarbeiter klagen über die hohe Arbeitsbelastung.

Die Bedeutung von „klagen“ erkennen Sie an der Präposition: „klagen über“ bedeutet sich beschweren, „klagen gegen“ bedeutet jemanden verklagen. Ohne Präposition in einem emotionalen Kontext bedeutet es oft „jammern“ oder „Trauer äußern“.
Er klagt über das schlechte Wetter.
Das Verb „klagen“ ist eng mit dem Nomen „die Klage“ verbunden. „Die Klage“ kann sowohl eine Beschwerde als auch eine Anklage vor Gericht bedeuten.
Der Anwalt hat die Klage beim Gericht eingereicht.
Wenn Sie sich über etwas beschweren, verwenden Sie immer die Präposition „über“ gefolgt vom Akkusativ. Dieses Muster ist fest.
Viele Menschen klagen über zu viel Stress bei der Arbeit.
Im juristischen Sinn wird „klagen“ mit „gegen“ + Akkusativ (die Person/Firma) oder „auf“ + Akkusativ (das Ziel, z.B. Schadensersatz) verwendet.
Das Unternehmen klagt auf Schadensersatz in Höhe von einer Million Euro.
„weinen“ und „klagen“ können beide mit Schmerz, Trauer oder Unzufriedenheit zu tun haben. „Weinen“ beschreibt vor allem Tränen: Eine Person ist traurig, hat Schmerzen oder ist sehr bewegt. „Klagen“ bedeutet eher, dass man sein Leid ausdrückt oder sich über etwas Negatives beschwert. Dabei muss man nicht weinen. Verwechseln kann man die Wörter, weil „weinen“ umgangssprachlich auch wie „jammern“ gemeint sein kann. Im normalen Gebrauch gilt: Bei Tränen sagt man „weinen“, bei Beschwerden oder laut geäußertem Leid sagt man eher „klagen“.

Wegen der vielen Überstunden klagen mehrere Kollegen über starke Müdigkeit.
Meine Freundin weint nach dem Gespräch, weil sie sehr enttäuscht ist.