
jammern
Sich wehleidig und klagend über (oft kleinere) Probleme oder Unannehmlichkeiten beschweren; wehklagen.
Hör auf zu jammern, so schlimm ist die Erkältung nun auch wieder nicht!
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Sich wehleidig und klagend über (oft kleinere) Probleme oder Unannehmlichkeiten beschweren; wehklagen.
Hör auf zu jammern, so schlimm ist die Erkältung nun auch wieder nicht!

Tiefen Schmerz, Trauer oder Leid durch lautes Klagen und Weinen zum Ausdruck bringen.
Nach der schrecklichen Nachricht jammerte sie stundenlang untröstlich.
Wenn man den Grund für das Jammern nennen möchte, verwendet man meist die Präposition „über“ gefolgt vom Akkusativ. Man jammert über etwas.
Er jammert ständig über seine Arbeit.
Die Bedeutung von „jammern“ hängt stark vom Kontext ab. Geht es um kleine, alltägliche Probleme, bedeutet es „wehleidig klagen“. In einem Kontext von großem Unglück oder Schmerz bedeutet es „laut wehklagen“.
Er jammert, weil der Kaffee kalt ist.
In der Bedeutung „sich beschweren“ hat „jammern“ eine negative Konnotation. Es impliziert, dass die klagende Person wehleidig ist und übertreibt. Eine typische Aufforderung ist der Imperativ „Jammer nicht!“.
Jammer nicht wegen des bisschen Regens!
Um die Ursache für tiefen Schmerz oder Trauer auszudrücken, wird oft die Präposition „vor“ mit Dativ verwendet. Typische Kombinationen sind „vor Schmerz jammern“ oder „vor Trauer jammern“.
Der Verletzte jammerte vor Schmerz.
Weinen und jammern können beide Leid ausdrücken. Weinen betont, dass eine Person Tränen vergießt, während jammern das wehleidige, klagende Beschweren hervorhebt und nicht unbedingt mit Tränen verbunden ist. Verwende weinen bei sichtbarem Tränenausdruck und jammern bei klagenden Worten über ein Problem.

Nach dem Sturz jammerte das Kind lange über die Schmerzen.
Nach dem Sturz weinte das Kind wegen der Schmerzen.