klettern
Sich an etwas mithilfe von Händen und Füßen aufwärts oder über etwas hinweg bewegen.
Die Kinder lieben es, auf den großen Felsen im Park zu klettern.

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Sich an etwas mithilfe von Händen und Füßen aufwärts oder über etwas hinweg bewegen.
Die Kinder lieben es, auf den großen Felsen im Park zu klettern.

Da „klettern“ eine Bewegung von einem Ort zu einem anderen beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von „haben“.
Wir sind am Wochenende in den Alpen geklettert.
Beim Klettern sind Präpositionen wichtig, die eine Richtung angeben. Man klettert „auf“ einen Berg, „über“ eine Mauer oder „durch“ ein Fenster.
Die Katze ist auf das Dach geklettert.
Im übertragenen Sinn wird „klettern“ für Zahlen, Preise oder Temperaturen verwendet, die ansteigen. Es beschreibt einen kontinuierlichen Anstieg, oft mit der Präposition „auf“ für den erreichten Wert.
Die Benzinpreise sind auf ein neues Rekordhoch geklettert.
Im beruflichen Kontext wird oft die feste Wendung „die Karriereleiter hochklettern“ verwendet. Sie bedeutet, beruflich aufzusteigen und eine höhere Position zu erreichen.
Er hat hart gearbeitet, um die Karriereleiter so schnell hochzuklettern.
„fallen“ und „klettern“ können einen Gegensatz bilden. Bei Bewegungen geht es um die Richtung: Wer fällt, bewegt sich nach unten, oft unkontrolliert. Wer klettert, bewegt sich mit Händen und Füßen nach oben oder über etwas hinweg. Auch bei Zahlen und Werten gibt es diesen Gegensatz: Preise oder Temperaturen können fallen, wenn sie niedriger werden, und klettern, wenn sie steigen. „klettern“ klingt bei Werten etwas bildlich, ist aber in Nachrichten und Alltag gut verständlich.

Vor den Ferien klettern die Preise für Zugtickets oft stark.
Beim Spielen fällt das Kind vom Stuhl.