
besteigen
Auf etwas hinaufklettern oder hinaufsteigen, insbesondere auf einen Berg, einen Turm oder eine andere Erhebung.
Die Alpinisten wollen morgen den Gipfel des Mount Everest besteigen.
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Auf etwas hinaufklettern oder hinaufsteigen, insbesondere auf einen Berg, einen Turm oder eine andere Erhebung.
Die Alpinisten wollen morgen den Gipfel des Mount Everest besteigen.

In ein Verkehrsmittel (wie einen Zug, Bus, ein Schiff oder Flugzeug) oder auf ein Reittier (wie ein Pferd) steigen, um damit zu reisen.
Die Passagiere besteigen gerade das Flugzeug nach New York.

Die Herrschaft als Monarch oder Monarchin antreten.
Nach dem Tod ihres Vaters bestieg die Prinzessin den Thron.

(fachsprachlich, biologisch) Ein Tier zur Fortpflanzung begatten.
In der Dokumentation wurde gezeigt, wie der Hengst die Stute auf der Weide besteigt.
„Besteigen“ ist ein untrennbares Verb, das aus der Vorsilbe „be-“ und dem Verb „steigen“ besteht. Die Vorsilbe „be-“ macht das Verb transitiv, sodass es ein direktes Objekt im Akkusativ benötigt.
Er hat schon viele hohe Berge bestiegen.
Nach „besteigen“ steht immer ein Akkusativobjekt ohne Präposition. Sagen Sie „den Berg besteigen“, nicht „auf den Berg besteigen“.
Wir wollen am Wochenende den höchsten Turm der Stadt besteigen.
In dieser Bedeutung wird „besteigen“ typischerweise mit hohen Orten kombiniert. Häufige Objekte sind: einen Berg, einen Gipfel, einen Felsen oder einen Turm.
Nur erfahrene Kletterer sollten diesen Felsen besteigen.
Wenn das Objekt ein Verkehrsmittel oder ein Reittier ist, bedeutet „besteigen“ so viel wie „einsteigen“ oder „aufsteigen“. Es ist eine etwas formellere Variante.
Die Reiterin bestieg ihr Pferd und ritt davon.
Die Wendung „den Thron besteigen“ ist eine feste Redewendung. Sie bedeutet, dass eine Person König oder Königin wird.
Prinz Charles hat nach dem Tod der Queen den Thron bestiegen.
„Steigen“ und „besteigen“ können beide das Hinaufgehen auf einen Berg beschreiben. Bei „steigen“ steht das Ziel gewöhnlich in einer Richtungsangabe wie „auf den Berg“. „Besteigen“ ist dagegen transitiv: Der Berg steht direkt als Akkusativobjekt.

Die Wanderer besteigen am Morgen den Berg.
Die Wanderer steigen am Morgen auf den Berg.