knabbern
Mit den Zähnen kleine Stücke von etwas Hartem abbeißen, oft mit einem hörbaren Geräusch. Typisch für Nagetiere oder den Verzehr von Snacks wie Nüssen oder Salzstangen.
Das Kaninchen knabbert genüsslich an einer Karotte.

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Mit den Zähnen kleine Stücke von etwas Hartem abbeißen, oft mit einem hörbaren Geräusch. Typisch für Nagetiere oder den Verzehr von Snacks wie Nüssen oder Salzstangen.
Das Kaninchen knabbert genüsslich an einer Karotte.

In beiden Bedeutungen wird „knabbern“ mit der Präposition „an“ und dem Dativ verwendet. Das Objekt, an dem geknabbert wird, steht immer im Dativ.
Das Eichhörnchen knabbert an einem Tannenzapfen.
Die übertragene Bedeutung wird fast ausschließlich in der festen Wendung „an etwas zu knabbern haben“ verwendet. Das konjugierte Verb ist hier „haben“.
Er hat an der Trennung immer noch schwer zu knabbern.
Die wörtliche Bedeutung erkennt man an konkreten Objekten, oft Lebensmitteln (Nüsse, Karotten) oder Fingernägeln. Die übertragene Bedeutung erkennt man an abstrakten Nomen (Problem, Niederlage, Kritik) und der festen Wendung mit „haben“.
Mein Sohn knabbert oft gedankenverloren an seinem Stift.
„Knabbern“ ist ein lautmalerisches Wort (Onomatopoesie). Es ahmt das Geräusch nach, das beim Abbeißen kleiner, harter Stücke entsteht. Dies kann dir helfen, dir die Bedeutung zu merken.
Ich höre die Maus in der Wand knabbern.
„verarbeiten“ und „an etwas zu knabbern haben“ können beide beschreiben, dass jemand mit einer schwierigen Sache innerlich beschäftigt ist. „verarbeiten“ ist neutral und passt in viele Situationen, auch in ernsten Gesprächen. „an etwas zu knabbern haben“ ist umgangssprachlich und betont, dass jemand lange mit einem Problem, einer Niederlage oder einer Enttäuschung kämpft. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide mit seelischer Belastung zu tun haben. Wenn du sachlich sprechen willst, ist „verarbeiten“ natürlicher. Wenn du alltagssprachlich sagen willst, dass jemand noch darunter leidet, passt „daran knabbern“ gut.

An der Niederlage im Finale knabbert Max noch immer.
Ich verarbeite die Absage noch, aber morgen kann ich wieder klarer denken.