
kränken
Die Gefühle einer Person verletzen, jemanden beleidigen oder demütigen.
Mit deiner unbedachten Äußerung hast du sie tief gekränkt.
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Die Gefühle einer Person verletzen, jemanden beleidigen oder demütigen.
Mit deiner unbedachten Äußerung hast du sie tief gekränkt.
Das Verb „kränken“ ist eng mit dem Adjektiv „krank“ verwandt. Jemanden zu kränken bedeutet metaphorisch, seine Seele oder seine Gefühle „krank“ zu machen.
Seine Kritik war so hart, dass sie mich wirklich gekränkt hat.
„Kränken“ ist ein transitives Verb. Die Person, deren Gefühle verletzt werden, steht immer im Akkusativ.
Ich wollte dich mit meiner E-Mail auf keinen Fall kränken.
Das Partizip „gekränkt“ wird oft als Adjektiv oder in der Wendung „sich gekränkt fühlen“ verwendet. Man kann auch sagen, dass jemand „tief gekränkt“ oder „leicht gekränkt“ ist.
Er reagiert nicht mehr auf meine Anrufe; ich glaube, er ist gekränkt.
Beide Verben beschreiben seelischen Schmerz durch Worte oder Verhalten. Kränken hebt stärker eine persönliche Beleidigung oder Demütigung hervor; verletzen bezeichnet allgemeiner die schmerzhafte Wirkung und passt auch bei einer unbeabsichtigten Kränkung. Bei einer gezielten Beleidigung ist kränken daher oft passender.

Mit einer gezielten Beleidigung kränkte Paul seine Kollegin vor dem Team.
Mit einer gedankenlosen Bemerkung verletzte Paul seine Kollegin vor dem Team.