
geisteskrank
Umgangssprachlich und übertreibend für völlig unsinnig, verrückt oder extrem. Wird verwendet, um starkes Erstaunen oder Ablehnung auszudrücken.
Für ein altes Handy noch so viel Geld zu verlangen, ist ja geisteskrank.
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Umgangssprachlich und übertreibend für völlig unsinnig, verrückt oder extrem. Wird verwendet, um starkes Erstaunen oder Ablehnung auszudrücken.
Für ein altes Handy noch so viel Geld zu verlangen, ist ja geisteskrank.

Eine schwere psychische Krankheit habend. Dieser Begriff ist veraltet und wird heute oft als stigmatisierend empfunden; stattdessen spricht man von psychischen Erkrankungen.
In dem Roman wird die Hauptfigur fälschlicherweise für geisteskrank erklärt und eingewiesen.
Das Wort setzt sich aus „Geist“ (Verstand, Seele) und „krank“ zusammen. Es bedeutet also wörtlich „im Geist krank“.
Die Idee, ohne Ausrüstung auf den Berg zu steigen, ist doch geisteskrank.
In der Umgangssprache wird „geisteskrank“ meist übertreibend für „verrückt“, „absurd“ oder „extrem“ verwendet. Es bezieht sich dann auf Situationen, Preise oder Ideen, nicht auf Personen.
Die Mieten in dieser Stadt sind geisteskrank hoch.
Die wörtliche Bedeutung für eine psychische Krankheit ist veraltet und wird heute als verletzend empfunden. In der modernen Sprache sollte man diesen Begriff vermeiden, wenn man über die Gesundheit von Personen spricht.
In alten Filmen werden psychisch kranke Menschen manchmal als „geisteskrank“ bezeichnet.
Beide Wörter können eine völlig unsinnige oder extreme Situation bewerten. „Verrückt“ ist dabei meist die allgemeinere, weniger harte Reaktion, während „geisteskrank“ deutlich stärker und oft stigmatisierend klingt. Für Erstaunen passt „verrückt“ meist besser; „geisteskrank“ drückt starke Ablehnung aus.

Es ist geisteskrank, bei diesem Wetter ohne Jacke loszugehen.
Es ist verrückt, bei diesem Wetter ohne Jacke loszugehen.