
krank
An einer Krankheit leidend; körperlich oder psychisch nicht gesund.
Er kann heute nicht zur Arbeit kommen, er ist krank.
Loading your saved state.

An einer Krankheit leidend; körperlich oder psychisch nicht gesund.
Er kann heute nicht zur Arbeit kommen, er ist krank.

Umgangssprachlich für verrückt, gestört oder moralisch verwerflich.
Seine Eifersucht ist echt krank.

Jugendsprachlicher Ausdruck, der (oft bewundernd) etwas als extrem, unglaublich oder beeindruckend beschreibt.
Wow, der neue Song ist ja mal richtig krank!

Beschreibt, dass etwas einen Mangel oder ein grundlegendes Problem aufweist; an etwas leiden.
Das politische System krankt an einem Mangel an Transparenz.
„Krank“ ist das Grundwort für viele wichtige Nomen wie „die Krankheit“ oder „das Krankenhaus“. Wenn du „krank“ verstehst, kannst du dir diese verwandten Wörter leichter erschließen.
Wegen einer schweren Krankheit musste er operiert werden.
Wenn man wegen Krankheit nicht zur Arbeit oder zur Schule gehen kann, benutzt man die feste Wendung „sich krankmelden“. Dabei wird das Verb „krankmelden“ reflexiv verwendet.
Ich fühle mich nicht gut, ich glaube, ich melde mich für heute krank.
Das Verb „kranken“ wird immer mit der Präposition „an“ und dem Dativ verwendet. Es beschreibt metaphorisch ein grundlegendes Problem oder einen Mangel in einem System oder einer Organisation, nicht eine Person.
Viele Unternehmen kranken an einer veralteten Organisationsstruktur.
Im umgangssprachlichen Gebrauch kann „krank“ eine negative Bewertung ausdrücken und bedeutet dann „verrückt“, „gestört“ oder „moralisch seltsam“. Es bezieht sich oft auf Ideen oder Verhaltensweisen.
Er kontrolliert ständig ihr Handy, das ist doch krank.
In der Jugendsprache hat „krank“ oft eine positive Bedeutung und drückt aus, dass etwas extrem gut, beeindruckend oder unglaublich ist. Der Tonfall und Kontext machen den Unterschied zur negativen Bedeutung klar.
Hast du das Tor gesehen? Das war einfach nur krank!
Krank und verrückt können umgangssprachlich eine schockierende oder unvernünftige Handlung bewerten. Verrückt hebt eher das Irrationale oder Waghalsige hervor, krank klingt meist stärker und kann moralisch abstoßend oder gestört wirken. Verwende verrückt für riskante Ideen und krank für eine besonders extreme Bewertung.

Dass er trotz der Warnung allein durch den Sturm wandert, ist krank.
Seine Idee, allein durch den Sturm zu wandern, ist verrückt.