
lauern
Sich versteckt halten, um jemanden oder etwas unerwartet anzugreifen, zu überfallen oder zu beobachten.
Die Katze lauert im Gebüsch auf eine Maus.
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Sich versteckt halten, um jemanden oder etwas unerwartet anzugreifen, zu überfallen oder zu beobachten.
Die Katze lauert im Gebüsch auf eine Maus.

Im Verborgenen vorhanden sein und eine potenzielle Bedrohung darstellen. Wird oft für abstrakte Gefahren oder Probleme verwendet.
Unter der scheinbar ruhigen Oberfläche lauerten viele ungelöste Konflikte.
Das Verb „lauern“ wird oft mit festen Präpositionen verwendet. Um das Ziel der Handlung auszudrücken, benutzt man „auf“ mit Akkusativ. Um den Ort des Versteckens zu beschreiben, verwendet man Präpositionen wie „in“, „hinter“ oder „unter“ mit Dativ.
Der Dieb lauerte hinter dem Baum auf sein Opfer.
In der wörtlichen Bedeutung wird „lauern“ oft mit Tieren auf der Jagd oder Personen mit bösen Absichten verbunden. Typische Subjekte sind „die Katze“, „der Tiger“, „der Jäger“ oder „der Dieb“.
Der Fuchs lauert am Hühnerstall.
Diese übertragene Bedeutung erkennt man daran, dass das Subjekt eine abstrakte Gefahr ist. Wenn von „Gefahren“, „Risiken“ oder „Problemen“ die Rede ist, ist diese metaphorische Verwendung gemeint.
Überall im Internet lauern Fallen für unvorsichtige Nutzer.
Warten bedeutet neutral, Zeit bis zum Eintreffen einer Person verstreichen zu lassen. Lauern bedeutet dagegen, sich verborgen zu halten und die Person unerwartet zu beobachten oder anzugreifen. Für ein gewöhnliches Treffen passt „warten“; bei einem Versteck oder Hinterhalt passt „lauern“.

Mara lauert hinter der Tür auf ihren Bruder, um ihn unerwartet zu erschrecken.
Mara wartet hinter der Tür auf ihren Bruder, um ihn zu begrüßen.