
sich lehnen
Seinen Körper schräg gegen etwas stellen, um Halt zu finden und sich abzustützen.
Er lehnte sich erschöpft gegen die Wand.
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Seinen Körper schräg gegen etwas stellen, um Halt zu finden und sich abzustützen.
Er lehnte sich erschöpft gegen die Wand.

Einen Gegenstand schräg an etwas stellen, sodass er davon gestützt wird.
Kannst du die Leiter bitte an den Baum lehnen?

Eine Redewendung, die bedeutet, eine zu gewagte Behauptung aufzustellen, ein zu großes Risiko einzugehen oder seine Kompetenzen zu überschreiten.
Mit der Vorhersage, dass die Aktie um 50 % steigen wird, lehnst du dich sehr weit aus dem Fenster.
Achten Sie auf den Unterschied: „sich lehnen“ (reflexiv) bedeutet, dass eine Person ihren eigenen Körper an etwas stützt. „Etwas lehnen“ (transitiv) bedeutet, dass man einen Gegenstand an etwas stellt.
Sie lehnte sich müde an meine Schulter.
Das Verb „lehnen“ wird fast immer mit einer Präposition verwendet, die die Stützfläche angibt. Die häufigsten sind „an“ oder „gegen“, gefolgt vom Akkusativ.
Lehn dich nicht gegen die frisch gestrichene Wand!
Die Redewendung „sich zu weit aus dem Fenster lehnen“ ist eine feste Einheit. Sie wird metaphorisch gebraucht und bedeutet, dass jemand etwas zu Riskantes sagt oder tut.
Mit dieser gewagten Prognose lehnst du dich wirklich weit aus dem Fenster.
Lehnen beschreibt hier die schräge Stellung eines Gegenstands an einer Fläche, die ihm Halt gibt. Stützen bedeutet dagegen, einen Gegenstand aktiv zu halten oder durch eine zusätzliche Konstruktion vor dem Umfallen zu schützen.

Die Leiter lehnt schräg an der Hauswand.
Eine feste Strebe stützt die Leiter, damit sie nicht umfällt.