das Licht
Die natürliche oder künstliche Helligkeit, die das Sehen ermöglicht.
Mach bitte das Licht an, es wird schon dunkel.

Licht
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Die natürliche oder künstliche Helligkeit, die das Sehen ermöglicht.
Mach bitte das Licht an, es wird schon dunkel.

Im Alltag wird „Licht“ sehr oft mit den Verben „anmachen“ und „ausmachen“ kombiniert, wenn es um künstliche Lichtquellen geht. Auch „anschalten“ und „ausschalten“ sind üblich.
Es ist zu dunkel zum Lesen, mach bitte das Licht an.
Der Plural „die Lichter“ bezieht sich fast immer auf konkrete Lichtquellen wie Lampen oder Kerzen. Die abstrakte Helligkeit hat in der Regel keinen Plural.
Die Lichter der Stadt leuchteten in der Nacht.
Die Wendung „ans Licht kommen/bringen“ verwendet „an das“ (Akkusativ), um eine Bewegung auszudrücken. Wenn ein Geheimnis von selbst bekannt wird, „kommt es ans Licht“. Wenn jemand es aufdeckt, „bringt er es ans Licht“.
Die Wahrheit über den Vorfall kam erst Jahre später ans Licht.
In der Redewendung „grünes Licht geben“ steht die Person, die die Erlaubnis erhält, im Dativ. Das, wofür die Erlaubnis gilt, wird oft mit „für“ + Akkusativ angeschlossen.
Der Chef gab uns grünes Licht für das neue Projekt.
Die Bezeichnung „ein großes Licht“ für eine Person wird heute oft ironisch verwendet. Man meint damit, dass die Person eigentlich nicht besonders intelligent oder fähig ist.
Er hält sich für ein großes Licht, versteht aber die einfachsten Zusammenhänge nicht.
„das Licht“ und „die Sonne“ hängen eng zusammen, weil die Sonne Licht gibt. „Licht“ meint allgemein Helligkeit, egal ob sie von der Sonne, einer Lampe oder einer Kerze kommt. „Sonne“ meint den Stern am Himmel oder das Licht und die Wärme, die von ihm kommen. Man kann die Wörter verwechseln, wenn es um helles Wetter geht. Wenn du die Helligkeit meinst, passt „Licht“; wenn du die Quelle am Himmel oder ihre Wärme meinst, ist „Sonne“ genauer.

Am Morgen fällt weiches Licht durch das Fenster.
Am Abend steht die Sonne tief über den Häusern.