
sich lohnen
Lohnenswert oder vorteilhaft sein; einen positiven Ertrag für einen eingesetzten Aufwand bringen.
Es hat sich wirklich gelohnt, für die Prüfung so viel zu lernen.
lohnen – lohnte – hat gelohnt
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Lohnenswert oder vorteilhaft sein; einen positiven Ertrag für einen eingesetzten Aufwand bringen.
Es hat sich wirklich gelohnt, für die Prüfung so viel zu lernen.

Jemanden für eine Leistung, Arbeit oder Mühe belohnen oder entlohnen. Diese Verwendung ist eher formell oder veraltet.
Das Unternehmen lohnte die Mitarbeiter für ihre außerordentlichen Anstrengungen mit einer Prämie.
| ich | lohne |
|---|---|
| du | lohnst |
| er/sie/es | lohnt |
| wir | lohnen |
| ihr | lohnt |
| sie | lohnen |
| ich | lohnte |
|---|---|
| du | lohntest |
| er/sie/es | lohnte |
| wir | lohnten |
| ihr | lohntet |
| sie | lohnten |
| ich | habe gelohnt |
|---|---|
| du | hast gelohnt |
| er/sie/es | hat gelohnt |
| wir | haben gelohnt |
| ihr | habt gelohnt |
| sie | haben gelohnt |
| du | lohne! lohn! |
|---|---|
| ihr | lohnt! |
| Sie | lohnen Sie! |
| ich | hatte gelohnt |
|---|---|
| du | hattest gelohnt |
| er/sie/es | hatte gelohnt |
| wir | hatten gelohnt |
| ihr | hattet gelohnt |
| sie | hatten gelohnt |
| ich | werde lohnen |
|---|---|
| du | wirst lohnen |
| er/sie/es | wird lohnen |
| wir | werden lohnen |
| ihr | werdet lohnen |
| sie | werden lohnen |
| ich | lohne |
|---|---|
| du | lohnest |
| er/sie/es | lohne |
| wir | lohnen |
| ihr | lohnet |
| sie | lohnen |
Für die indirekte Rede.
| ich | lohnte |
|---|---|
| du | lohntest |
| er/sie/es | lohnte |
| wir | lohnten |
| ihr | lohntet |
| sie | lohnten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | lohnen |
|---|---|
| mit zu | zu lohnen |
| Partizip I | lohnend |
| Partizip II | gelohnt |
Das Verb „lohnen“ ist eng mit dem Nomen „der Lohn“ verwandt, das „Gehalt“ oder „Belohnung“ bedeutet. Diese Verbindung hilft, die Grundidee des Wortes zu verstehen: Es geht immer um einen Ertrag oder eine Belohnung für einen Aufwand.
Harte Arbeit verdient einen gerechten Lohn.
Die häufigste Verwendung ist reflexiv: „sich lohnen“ bedeutet „vorteilhaft sein“. Die seltenere, nicht-reflexive Form „jemanden lohnen“ bedeutet „jemanden belohnen“ und benötigt immer ein Akkusativobjekt.
Die lange Anfahrt hat sich gelohnt.
Sehr häufig wird „sich lohnen“ in der unpersönlichen Form „Es lohnt sich, ...“ verwendet, gefolgt von einer Infinitivkonstruktion mit „zu“. Diese Struktur ist ideal, um auszudrücken, dass eine bestimmte Handlung sinnvoll ist.
Es lohnt sich, früh aufzustehen, um den Sonnenaufgang zu sehen.
Die Bedeutung „jemanden belohnen“ ist heute selten und gehört einem formellen oder literarischen Sprachstil an. Im normalen Sprachgebrauch ist die reflexive Form „sich lohnen“ viel üblicher.
Gott möge es Ihnen lohnen.
Lohnen und belohnen können beide ausdrücken, dass jemand für eine Leistung Anerkennung erhält. Transitives lohnen ist in dieser Bedeutung heute formell oder veraltet. Belohnen ist im heutigen Deutsch die normale Wahl für Geld, einen Preis, Lob oder eine andere Anerkennung.

In der alten Erzählung lohnte der König den Boten reich für seinen Mut.
Heute belohnt die Bürgermeisterin den mutigen Helfer mit einem Preis.