sich lohnen
Lohnenswert oder vorteilhaft sein; einen positiven Ertrag für einen eingesetzten Aufwand bringen.
Es hat sich wirklich gelohnt, für die Prüfung so viel zu lernen.

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Lohnenswert oder vorteilhaft sein; einen positiven Ertrag für einen eingesetzten Aufwand bringen.
Es hat sich wirklich gelohnt, für die Prüfung so viel zu lernen.

Das Verb „lohnen“ ist eng mit dem Nomen „der Lohn“ verwandt, das „Gehalt“ oder „Belohnung“ bedeutet. Diese Verbindung hilft, die Grundidee des Wortes zu verstehen: Es geht immer um einen Ertrag oder eine Belohnung für einen Aufwand.
Harte Arbeit verdient einen gerechten Lohn.
Die häufigste Verwendung ist reflexiv: „sich lohnen“ bedeutet „vorteilhaft sein“. Die seltenere, nicht-reflexive Form „jemanden lohnen“ bedeutet „jemanden belohnen“ und benötigt immer ein Akkusativobjekt.
Die lange Anfahrt hat sich gelohnt.
Sehr häufig wird „sich lohnen“ in der unpersönlichen Form „Es lohnt sich, ...“ verwendet, gefolgt von einer Infinitivkonstruktion mit „zu“. Diese Struktur ist ideal, um auszudrücken, dass eine bestimmte Handlung sinnvoll ist.
Es lohnt sich, früh aufzustehen, um den Sonnenaufgang zu sehen.
Die Bedeutung „jemanden belohnen“ ist heute selten und gehört einem formellen oder literarischen Sprachstil an. Im normalen Sprachgebrauch ist die reflexive Form „sich lohnen“ viel üblicher.
Gott möge es Ihnen lohnen.
„lohnen“ und „belohnen“ haben beide mit einem positiven Ergebnis nach Mühe oder Leistung zu tun. „Sich lohnen“ bedeutet, dass eine Sache den Aufwand wert ist: Man investiert Zeit, Geld oder Energie und bekommt einen Vorteil. „belohnen“ bedeutet, dass jemand für eine Leistung oder gutes Verhalten etwas bekommt, zum Beispiel Lob, Geld oder ein Geschenk. Man kann auch sich selbst belohnen. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide nach Anstrengung passen. Praktisch ist: Eine Sache lohnt sich, aber eine Person wird belohnt.

Der lange Weg lohnt sich, weil der Strand dort sehr schön ist.
Nach der Prüfung belohnt sich Sofia mit einem freien Nachmittag.