
belohnen
Jemandem für eine gute Leistung, eine Anstrengung oder gutes Verhalten eine Anerkennung geben, zum Beispiel Geld, einen Preis oder Lob.
Die Firma belohnte die Mitarbeiter für das erfolgreiche Jahr mit einer Prämie.
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Jemandem für eine gute Leistung, eine Anstrengung oder gutes Verhalten eine Anerkennung geben, zum Beispiel Geld, einen Preis oder Lob.
Die Firma belohnte die Mitarbeiter für das erfolgreiche Jahr mit einer Prämie.

Sich selbst nach einer Anstrengung oder einem Erfolg etwas Gutes tun oder gönnen.
Nach der anstrengenden Prüfung habe ich mich mit einem Stück Kuchen belohnt.

Im übertragenen Sinne: Wenn eine Anstrengung oder ein Verhalten zu einem positiven Ergebnis führt.
Seine Geduld wurde belohnt, als er endlich eine Zusage für den Job bekam.
„Belohnen“ ist ein untrennbares Verb, das von „der Lohn“ (die Bezahlung, der Verdienst) abgeleitet ist. Die Vorsilbe „be-“ macht aus dem Nomen ein Verb, das „mit einem Lohn versehen“ bedeutet.
Gute Arbeit wird in diesem Unternehmen gut belohnt.
Das Verb „belohnen“ hat eine feste Struktur: Man belohnt jemanden (Akkusativ) „für“ eine Leistung (Akkusativ) und „mit“ einer Belohnung (Dativ).
Die Eltern belohnten ihre Tochter für das gute Zeugnis mit einem neuen Fahrrad.
Das Verb kann reflexiv verwendet werden: „sich belohnen“. Dabei gönnt man sich selbst etwas Gutes. Die Belohnung wird mit der Präposition „mit“ und Dativ angeschlossen.
Nach der harten Arbeitswoche belohnte er sich mit einem entspannten Abend.
In der übertragenen Bedeutung ist das Subjekt oft etwas Abstraktes wie „Geduld“, „Mühe“ oder „Anstrengung“. Die Konstruktion steht häufig im Passiv.
Ihre harte Arbeit wurde am Ende mit Erfolg belohnt.
Lohnen und belohnen können beide ausdrücken, dass jemand für eine Leistung Anerkennung erhält. Transitives lohnen ist in dieser Bedeutung heute formell oder veraltet. Belohnen ist im heutigen Deutsch die normale Wahl für Geld, einen Preis, Lob oder eine andere Anerkennung.

Heute belohnt die Bürgermeisterin den mutigen Helfer mit einem Preis.
In der alten Erzählung lohnte der König den Boten reich für seinen Mut.