
entlohnen
Jemanden für geleistete Arbeit oder eine Dienstleistung bezahlen; eine Vergütung oder einen Lohn zahlen.
Das Unternehmen ist bekannt dafür, seine Angestellten fair zu entlohnen.
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Jemanden für geleistete Arbeit oder eine Dienstleistung bezahlen; eine Vergütung oder einen Lohn zahlen.
Das Unternehmen ist bekannt dafür, seine Angestellten fair zu entlohnen.

In übertragener Bedeutung: jemanden für eine Mühe, ein Opfer oder eine gute Tat belohnen oder entschädigen. Die Belohnung muss nicht finanzieller Natur sein.
Seine jahrelange harte Arbeit wurde schließlich mit dem Nobelpreis entlohnt.
Das Verb „entlohnen“ setzt sich aus der Vorsilbe „ent-“ und dem Nomen „der Lohn“ zusammen. Die Vorsilbe „ent-“ hat hier die Funktion, eine Handlung auszudrücken, bei der etwas gegeben oder gewährt wird – in diesem Fall ein Lohn.
Gute Arbeit sollte auch gut entlohnt werden.
Die Vorsilbe „ent-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm „lohnen“ verbunden.
Die Firma entlohnte die Praktikanten für ihre Mithilfe.
Das Verb „entlohnen“ wird typischerweise mit zwei Akkusativobjekten oder einer Präpositionalkonstruktion verwendet: „jemanden (Akkusativ) für etwas (Akkusativ) entlohnen“.
Sie entlohnten den Helfer für seine schnelle Unterstützung.
„Entlohnen“ gehört eher der formellen Schriftsprache an, besonders im wirtschaftlichen oder rechtlichen Kontext. Es klingt formeller als das alltägliche Wort „bezahlen“.
Im Arbeitsvertrag ist genau festgelegt, wie die Mitarbeiter entlohnt werden.
In der übertragenen Bedeutung wird „entlohnen“ sehr häufig im Passiv verwendet, um auszudrücken, dass eine Anstrengung belohnt wurde. Das Subjekt ist dann die Mühe oder die Tat.
Am Ende wurde all seine Mühe mit dem ersten Platz entlohnt.
Lohnen und entlohnen können beide bedeuten, dass eine Person für ihre Arbeit bezahlt wird. Transitives lohnen ist in diesem Sinn heute formell oder veraltet. Entlohnen ist die reguläre heutige Wahl, wenn die Bezahlung einer Arbeit oder Dienstleistung gemeint ist.

Der landwirtschaftliche Betrieb entlohnt die Erntehelfer heute nach Tarif.
Der Gutsherr lohnte die Erntehelfer damals mit wenigen Münzen.