vergüten
Jemanden für eine geleistete Arbeit, einen Aufwand oder einen entstandenen Schaden finanziell entschädigen oder bezahlen.
Die Überstunden werden am Ende des Monats gesondert vergütet.

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Jemanden für eine geleistete Arbeit, einen Aufwand oder einen entstandenen Schaden finanziell entschädigen oder bezahlen.
Die Überstunden werden am Ende des Monats gesondert vergütet.

„Vergüten“ leitet sich vom Adjektiv „gut“ ab. Die untrennbare Vorsilbe „ver-“ bewirkt hier eine Zustandsänderung: Man sorgt dafür, dass etwas für jemanden „gut“ gemacht wird, meist durch eine Bezahlung.
Der entstandene Schaden wurde ihm vollständig vergütet.
Die Bedeutung des Wortes erkennen Sie am Kontext. Geht es um Geld, Arbeit oder Kosten, ist die finanzielle Bedeutung gemeint. Geht es um Metalle, Härte oder industrielle Prozesse, ist die technische Bedeutung gemeint.
Die Reisekosten werden Ihnen nach der Dienstreise vergütet.
In der finanziellen Bedeutung ist „vergüten“ ein formelles Wort, das oft in Verträgen, im Geschäftsleben oder in der Verwaltungssprache verwendet wird.
Laut Arbeitsvertrag wird jede Überstunde extra vergütet.
Häufig werden „Überstunden“, „Reisekosten“, ein „Aufwand“ oder ein „Schaden“ vergütet. Es geht also meist um eine Kompensation für eine Leistung oder einen Verlust.
Der zusätzliche Aufwand für das Projekt wurde den Mitarbeitern fair vergütet.
„bezahlen“ und „vergüten“ bedeuten beide, dass jemand Geld bekommt oder Geld gegeben wird. „bezahlen“ ist allgemeiner und passt zu Preisen, Rechnungen, Waren und Dienstleistungen. „vergüten“ benutzt man eher, wenn jemand für Arbeit, Aufwand oder einen Schaden finanziell entschädigt wird. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide mit Geld zu tun haben. Der Unterschied ist: „bezahlen“ schaut oft auf den Preis oder die Rechnung, „vergüten“ schaut auf die Leistung oder den Ausgleich.

Die Firma vergütet den Mitarbeitern die Fahrtkosten.
Die Miete muss jeden Monat pünktlich bezahlt werden.