los
Als Aufforderung oder Signal, um zu beginnen oder sich zu beeilen.
Auf die Plätze, fertig, los!

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Als Aufforderung oder Signal, um zu beginnen oder sich zu beeilen.
Auf die Plätze, fertig, los!

„Los“ ist eine sehr häufige trennbare Vorsilbe. In vielen Verben wie „losgehen“, „losfahren“ oder „loslassen“ drückt es den Beginn einer Handlung oder eine Trennung aus.
Wann fahren wir endlich los?
Als einzelnes Wort ist „Los!“ ein Befehl oder eine Aufforderung, sofort zu beginnen oder sich zu beeilen. Es ist sehr direkt und oft umgangssprachlich.
Los, wir müssen zum Bahnhof!
Um zu fragen, was passiert, ist die Frage „Was ist los?“ extrem gebräuchlich. Die Antwort kann „Hier ist viel los“ (es passiert viel) oder „Nichts ist los“ (es ist ruhig) sein.
Was ist denn hier los? Warum ist es so laut?
In der Bedeutung „locker“ oder „nicht fest“ steht „los“ fast immer nach dem Nomen als Teil des Prädikats. Man sagt „Der Haken ist los“, aber nicht „der lose Haken“.
Achtung, die Schraube an deinem Fahrrad ist los.
Die Wendung „etwas los sein“ bedeutet, dass man von etwas befreit ist. Das, was man nicht mehr hat, steht dabei im Akkusativ.
Ich bin meine Kopfschmerzen endlich los.
Die Wendung „etwas loswerden“ beschreibt den Prozess, sich von etwas zu befreien. Das Objekt, das man loswerden möchte, steht im Akkusativ.
Wie kann ich diese alten Möbel am besten loswerden?
„schnell“ und „los“ können beide in Situationen vorkommen, in denen jemand sich beeilen soll. „schnell“ beschreibt das Tempo einer Handlung oder sagt, dass etwas zügig passieren soll. „los“ ist hier eher ein Signal oder eine Aufforderung: Man soll anfangen oder sich in Bewegung setzen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man oft beides zusammen hört, zum Beispiel „Los, schnell!“. Allein bedeutet „los“ aber nicht einfach „schnell“, sondern eher „fang an“ oder „geh jetzt“.

Los, zieh deine Jacke an, das Taxi wartet schon.
Wir müssen schnell gehen, sonst verpassen wir den Bus.