mitbringen
Etwas oder jemanden zu einem Ort bringen, zu dem man selbst geht.
Kannst du zur Party einen Salat mitbringen?

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Etwas oder jemanden zu einem Ort bringen, zu dem man selbst geht.
Kannst du zur Party einen Salat mitbringen?

„Mitbringen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „mit-“ steht im Hauptsatz am Ende, während sie im Nebensatz mit dem Verb verbunden bleibt. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „mit“ und „bringen“.
Ich bringe heute Abend einen Kuchen mit.
Das Verb setzt sich aus „mit“ und „bringen“ zusammen. Die Bedeutung ist oft wörtlich zu verstehen: etwas oder jemanden mit sich bringen, wenn man wohin geht.
Soll ich zum Picknick eine Decke mitbringen?
Die übertragene Bedeutung „eine Fähigkeit besitzen“ wird fast ausschließlich im beruflichen Kontext verwendet, zum Beispiel in Stellenanzeigen oder Bewerbungsgesprächen.
Der ideale Kandidat sollte Führungserfahrung mitbringen.
In der beruflichen Bedeutung wird „mitbringen“ oft mit abstrakten Nomen kombiniert, wie zum Beispiel „Erfahrung“, „Kenntnisse“, „Qualifikationen“ oder „Flexibilität“.
Für diesen Job müssen Sie verhandlungssichere Englischkenntnisse mitbringen.
„haben“ und „mitbringen“ können beide ausdrücken, dass jemand eine Fähigkeit, Erfahrung oder Eigenschaft besitzt. „haben“ beschreibt den Besitz oder Zustand ganz neutral. „mitbringen“ betont, dass diese Fähigkeit oder Erfahrung für eine bestimmte Situation wichtig ist, zum Beispiel für eine Stelle, eine Aufgabe oder ein Team. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man in beiden Fällen über etwas spricht, das eine Person besitzt. „Haben“ ist allgemeiner; „mitbringen“ klingt natürlicher, wenn es um Voraussetzungen oder nützliche Erfahrungen geht.

Eva bringt für die Prüfung schon gute Kenntnisse in Mathe mit.
Der neue Mitarbeiter hat viel Erfahrung im Verkauf.