nachkommen
Jemandem an einen Ort folgen oder später als andere dort ankommen.
Geht ihr schon mal ins Restaurant, ich komme in zehn Minuten nach.

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Jemandem an einen Ort folgen oder später als andere dort ankommen.
Geht ihr schon mal ins Restaurant, ich komme in zehn Minuten nach.

„Nachkommen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „nach-“ am Ende. Im Nebensatz oder Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Ich komme später zur Feier nach.
Da „nachkommen“ eine Bewegung oder eine Veränderung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet.
Sie ist erst eine Stunde später nachgekommen.
In der Bedeutung „erfüllen“ verlangt „nachkommen“ immer ein Objekt im Dativ. Man kommt „einer Sache“ nach.
Bitte kommen Sie unserer Aufforderung umgehend nach.
In der Bedeutung „mithalten“ wird „nachkommen“ sehr oft verneint oder mit Adverbien wie „kaum“ verwendet. Es steht häufig mit der Präposition „mit“ und einem Dativobjekt.
Ich komme mit dem Lesen der E-Mails gar nicht mehr nach.
„folgen“ und „nachkommen“ können beide bedeuten, dass jemand hinter jemandem herkommt oder etwas tut, was erwartet wird. Bei Bewegung bedeutet „folgen“ meist: jemand geht direkt hinter einer Person her. „nachkommen“ bedeutet oft: jemand kommt später an denselben Ort. Bei Regeln oder Pflichten ist der Unterschied auch wichtig: „einem Rat folgen“ heißt, sich nach dem Rat zu richten. „einer Pflicht nachkommen“ heißt, eine Pflicht erfüllen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit „nach“ oder „hinterher“ verbunden sind. Achte darauf, ob es um direktes Hinterhergehen, späteres Ankommen oder das Erfüllen einer Pflicht geht.

Max kommt später nach, weil er noch einen Termin hat.
Die Kinder folgen der Lehrerin leise in den Garten.