
mitmischen
Sich aktiv an einer Sache beteiligen, teilnehmen oder einmischen, oft ohne explizit dazu aufgefordert worden zu sein. Der Ausdruck wird meist umgangssprachlich verwendet.
Bei der Diskussion über das neue Projekt wollte jeder mitmischen.
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Sich aktiv an einer Sache beteiligen, teilnehmen oder einmischen, oft ohne explizit dazu aufgefordert worden zu sein. Der Ausdruck wird meist umgangssprachlich verwendet.
Bei der Diskussion über das neue Projekt wollte jeder mitmischen.

Beim Kartenspiel die eigenen Karten zu den anderen legen, damit sie gemeinsam gemischt werden.
Lass mich auch mal mitmischen, du schummelst doch nur!
„Mitmischen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „mit-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Bei dieser Entscheidung mischt der Chef immer mit.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „mit-“ und dem Verb „mischen“ zusammen. Die Vorsilbe „mit-“ bedeutet hier „zusammen mit anderen“ oder „dabei sein“, was die Bedeutung „teilnehmen“ logisch macht.
In der Politik wollen viele neue Leute mitmischen.
In der Bedeutung „sich beteiligen“ ist „mitmischen“ klar umgangssprachlich. Es klingt aktiv und manchmal auch ein bisschen frech oder selbstbewusst.
Unser kleines Team mischt jetzt bei den Großen mit.
Wenn man sagen will, woran man sich beteiligt, verwendet man meist die Präposition „bei“ gefolgt vom Dativ.
Er will bei der Planung des Festes unbedingt mitmischen.
Mitmachen und mitmischen bezeichnen beide die Beteiligung an einer gemeinsamen Sache. Mitmachen betont neutral die Teilnahme. Mitmischen klingt umgangssprachlich und legt eine besonders aktive oder einflussreiche Beteiligung nahe, manchmal auch ohne ausdrückliche Einladung.

Bei der Planung des Schulfests mischt sie aktiv mit und entscheidet über das Programm.
Bei der Planung des Schulfests mache ich dieses Jahr mit.