mitmachen
An einer gemeinsamen Aktivität, einem Spiel oder einer Aktion teilnehmen; sich beteiligen.
Wenn wir aufräumen, müssen alle mitmachen.

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An einer gemeinsamen Aktivität, einem Spiel oder einer Aktion teilnehmen; sich beteiligen.
Wenn wir aufräumen, müssen alle mitmachen.

„Mitmachen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „mit-“ steht im Hauptsatz am Ende, während sie im Nebensatz mit dem Verb verbunden bleibt. Im Infinitiv steht „zu“ zwischen „mit“ und „machen“.
Bei diesem Projekt mache ich gerne mit.
Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „mit-“ und dem Verb „machen“ zusammen. Die Vorsilbe „mit-“ bedeutet „zusammen mit anderen“, was die Grundbedeutung „teilnehmen“ logisch erklärt.
Alle Kinder im Park machen beim Fangen-Spielen mit.
Wenn du sagen möchtest, an welcher Aktivität du teilnimmst, verwendest du die Präposition „bei“ gefolgt vom Dativ.
Willst du bei unserem Spiel mitmachen?
Die umgangssprachliche Bedeutung „etwas ertragen“ bezieht sich immer auf eine negative Sache und braucht ein Akkusativobjekt. Die Hauptbedeutung „teilnehmen“ bezieht sich auf eine Aktivität und kann auch ohne Objekt stehen.
Diesen ganzen Stress mache ich nicht länger mit!
„erleben“ und „mitmachen“ können beide bedeuten, dass man bei etwas dabei ist. „mitmachen“ benutzt man aber besonders, wenn man aktiv an einer gemeinsamen Aktivität teilnimmt, zum Beispiel an einem Spiel, Kurs oder Projekt. „erleben“ ist breiter und betont die persönliche Erfahrung, auch wenn man nicht aktiv handelt. Man kann also ein Gewitter erleben, aber nicht wirklich ein Gewitter mitmachen. Lernende verwechseln die Wörter, wenn sie nur an „dabei sein“ denken. Als Orientierung: „mitmachen“ passt zu aktiver Teilnahme, „erleben“ zu einer Erfahrung.

Mein Kollege macht heute beim Erste-Hilfe-Kurs mit.
Auf der Klassenfahrt haben die Schüler einen starken Sturm erlebt.