ölen
Etwas mit Öl behandeln, um es gängig zu machen, zu schmieren oder zu schützen.
Du solltest die Fahrradkette mal wieder ölen, sie quietscht schon.

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Etwas mit Öl behandeln, um es gängig zu machen, zu schmieren oder zu schützen.
Du solltest die Fahrradkette mal wieder ölen, sie quietscht schon.

Das Verb „ölen“ ist direkt vom Nomen „das Öl“ abgeleitet. Es beschreibt die Handlung, etwas mit Öl zu versehen.
Man braucht nur ein paar Tropfen Öl, um das quietschende Türscharnier zu ölen.
„Ölen“ ist ein transitives Verb und benötigt immer ein Akkusativobjekt. Die Struktur ist immer: jemand ölt „etwas“.
Ich muss dringend mein quietschendes Garagentor ölen.
Die Bedeutung von „ölen“ erkennen Sie am Objekt: Bezieht es sich auf technische Teile wie eine Kette oder ein Scharnier, geht es ums Schmieren. Bezieht es sich auf Essen wie Salat, geht es ums Kochen.
Der Mechaniker ölt den Motor.
„einlassen“ und „ölen“ können beide bedeuten, dass man eine Oberfläche oder einen Gegenstand mit Öl behandelt. „Ölen“ ist das allgemeinere Wort: Man gibt Öl auf etwas, damit es besser läuft, geschützt wird oder nicht quietscht. „Einlassen“ passt besonders bei Holz oder ähnlichen Oberflächen, wenn das Öl oder Wachs in das Material einzieht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil bei beiden Öl vorkommen kann. Wenn eine Tür quietscht, „ölt“ man sie. Wenn man einen Holztisch pflegt und das Öl einziehen soll, kann man ihn „einlassen“.

Sie ölt die alte Tür, weil sie bei jedem Öffnen quietscht.
Du lässt den Holztisch nach der Arbeit mit Öl ein.