opfern
Etwas Wertvolles (wie Zeit, Geld, Besitz oder das eigene Leben) für eine Person, eine Sache oder ein höheres Ziel freiwillig aufgeben oder hingeben.
Sie opferte ihre gesamte Freizeit, um für die Aufnahmeprüfung zu lernen.

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Etwas Wertvolles (wie Zeit, Geld, Besitz oder das eigene Leben) für eine Person, eine Sache oder ein höheres Ziel freiwillig aufgeben oder hingeben.
Sie opferte ihre gesamte Freizeit, um für die Aufnahmeprüfung zu lernen.

Das Verb „opfern“ ist eng mit dem Nomen „das Opfer“ verwandt. „Das Opfer“ kann sowohl die geopferte Gabe als auch die Person sein, die etwas erleidet oder sich hingibt.
Die Rettungskräfte brachten große persönliche Opfer, um den Menschen zu helfen.
Es gibt zwei typische Satzmuster: Man kann „etwas (Akkusativ) für jemanden/etwas (Akkusativ) opfern“ oder „jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) opfern“.
Er opferte seinen Job für seine Familie.
Häufig werden immaterielle, wertvolle Dinge geopfert. Typische Kombinationen sind „Zeit opfern“, „Geld opfern“, „Energie opfern“ oder sogar „sein Leben opfern“.
Die Eltern haben viel Geld für die Ausbildung ihrer Kinder geopfert.
Die reflexive Form „sich opfern“ wird oft umgangssprachlich und ironisch verwendet. Es bedeutet, dass man freiwillig eine unbeliebte Aufgabe übernimmt, die sonst niemand machen will.
Wer opfert sich und holt die Getränke aus dem Keller?
Im Kontext von Spielen wie Schach bedeutet „opfern“, eine Figur strategisch aufzugeben, um einen Vorteil zu erzielen. Achten Sie auf Wörter wie „Schach“, „Bauer“, „Figur“ oder „Spiel“.
Um die Dame anzugreifen, musste er seinen Läufer opfern.
„verlieren“ und „opfern“ können beide bedeuten, dass man etwas danach nicht mehr hat. Der Unterschied ist die Absicht. „verlieren“ passiert oft unabsichtlich oder gegen den eigenen Willen: Man verliert den Schlüssel, die Arbeit oder den Mut. „opfern“ benutzt man, wenn man etwas Wertvolles freiwillig für jemanden oder für ein Ziel aufgibt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen etwas weg ist. Wichtig ist: Bei „opfern“ gibt es meist einen Zweck, bei „verlieren“ nicht unbedingt.

Mein Vater opfert viel Zeit, damit er seiner Familie helfen kann.
Auf dem Weg nach Hause habe ich meinen Schlüssel verloren.