
aufgeben
Aufhören, etwas zu versuchen oder weiterzumachen, weil man keinen Erfolg erwartet.
Obwohl das Rennen sehr anstrengend war, hat sie nicht aufgegeben.
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Aufhören, etwas zu versuchen oder weiterzumachen, weil man keinen Erfolg erwartet.
Obwohl das Rennen sehr anstrengend war, hat sie nicht aufgegeben.

Etwas zur Bearbeitung oder zum Versand übergeben, zum Beispiel einen Brief, ein Paket oder eine Bestellung.
Ich muss nach der Arbeit noch schnell ein Paket bei der Post aufgeben.

Jemandem eine Aufgabe, insbesondere Hausaufgaben, zur Erledigung übertragen.
Der Mathematiklehrer hat uns über das Wochenende viele Übungen aufgegeben.

Etwas, das man besitzt oder woran man festhält (z.B. einen Plan, eine Hoffnung, eine Position), aufgeben oder nicht weiterverfolgen.
Nach langer Suche mussten sie die Hoffnung aufgeben, die Katze wiederzufinden.
„Aufgeben“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich gebe diesen Plan nicht auf.
Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „auf“ und dem Verb „geben“ zusammen. Die Grundidee, etwas von sich wegzugeben oder loszulassen, ist in vielen Bedeutungen erkennbar.
Er musste seinen Traum vom Profisport aufgeben.
In der Bedeutung „kapitulieren“ oder „nicht weitermachen“ kann „aufgeben“ auch ohne ein Akkusativobjekt stehen. Dies gilt nicht für die anderen Bedeutungen.
Kurz vor dem Ziel war er so erschöpft, dass er aufgab.
Im Kontext von „übergeben“ wird „aufgeben“ oft mit Dingen kombiniert, die man bei einer Institution abgibt. Typisch sind: ein Paket aufgeben, einen Brief aufgeben, Gepäck aufgeben oder eine Bestellung aufgeben.
Am Flughafen müssen Sie Ihr Gepäck am Schalter aufgeben.
Wenn ein Lehrer Aufgaben stellt, wird die Struktur „jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) aufgeben“ verwendet. Diese Bedeutung ist fast nur im schulischen oder universitären Kontext üblich.
Der Professor hat uns eine schwere Aufgabe aufgegeben.
Beide Verben können bedeuten, dass jemand den Widerstand beendet. Wer aufgibt, hört mit einem Versuch oder Kampf auf, ohne dass eine Unterwerfung gemeint sein muss; wer sich ergibt, kapituliert ausdrücklich gegenüber der Gegenseite. Verwende „sich ergeben“, wenn die Unterwerfung entscheidend ist.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen gab der Läufer das Rennen auf.
Als die Polizei das Gebäude umstellte, ergab sich der bewaffnete Mann.