
die Ordre
Ein Befehl oder eine Anweisung, insbesondere im militärischen oder formellen, geschäftlichen Kontext.
Der Offizier gab die Ordre, die Stellung unter allen Umständen zu halten.
Ordre
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Ein Befehl oder eine Anweisung, insbesondere im militärischen oder formellen, geschäftlichen Kontext.
Der Offizier gab die Ordre, die Stellung unter allen Umständen zu halten.

Im Finanzwesen ein Auftrag an eine Bank oder einen Börsenmakler, Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen.
Er erteilte seinem Broker telefonisch die Ordre, 100 Aktien des Unternehmens zu verkaufen.
„Ordre“ ist ein formelles und etwas gehobenes Lehnwort aus dem Französischen. Es wird hauptsächlich im militärischen, behördlichen oder geschäftlichen Kontext verwendet, um Autorität auszudrücken.
Der General gab eine klare Ordre, die niemand zu hinterfragen wagte.
Im Sinne eines Befehls wird „Ordre“ oft mit formellen Verben kombiniert. Typische Wendungen sind „eine Ordre erteilen“ (geben), „eine Ordre empfangen“ (bekommen) und „eine Ordre ausführen“ (machen).
Der Soldat führte die Ordre ohne Zögern aus.
Diese Bedeutung ist ausschließlich im Finanz- und Börsenwesen gebräuchlich. Sie bezeichnet den Auftrag eines Kunden an eine Bank oder einen Makler, Wertpapiere zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Preis zu handeln.
Ich habe meiner Bank die Ordre erteilt, meine Aktien bei diesem Kurs zu verkaufen.
Auftrag und Ordre können eine Weisung an eine Bank oder einen Börsenmakler zum Wertpapierhandel bezeichnen. Auftrag ist die allgemeine Bezeichnung für die beauftragte Handlung; Ordre ist ein fachsprachlicher Ausdruck aus dem Finanzwesen. In allgemein verständlichen Texten passt daher meist Auftrag.

Der Börsenmakler erhielt die Ordre, hundert Aktien zu kaufen.
Der Kunde gab seiner Bank den Auftrag, hundert Aktien zu kaufen.