der Befehl
Eine Anweisung oder Anordnung von einer Person mit Autorität (z.B. beim Militär, bei der Polizei), die befolgt werden muss.
Der General gab den Befehl zum sofortigen Rückzug.

Befehl
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Eine Anweisung oder Anordnung von einer Person mit Autorität (z.B. beim Militär, bei der Polizei), die befolgt werden muss.
Der General gab den Befehl zum sofortigen Rückzug.

Das Nomen „der Befehl“ ist eng mit dem Verb „befehlen“ verwandt. Wer Autorität hat, kann etwas befehlen und gibt somit einen Befehl.
Der Polizist befahl dem Fahrer, anzuhalten.
Um den Inhalt eines Befehls zu beschreiben, wird oft eine Infinitivkonstruktion mit „zu“ verwendet. Die Struktur ist: „der Befehl, etwas zu tun“.
Die Soldaten erhielten den Befehl, die Stellung zu halten.
Im Zusammenhang mit Autorität werden oft feste Verb-Nomen-Kombinationen verwendet: einen Befehl geben/erteilen, einen Befehl ausführen/befolgen oder einen Befehl verweigern.
Der Kapitän erteilte den Befehl, die Segel zu setzen.
Wenn es um Computer oder Technik geht, bezeichnet „Befehl“ eine Anweisung an eine Maschine. Typische Verben in diesem Kontext sind „eingeben“, „ausführen“ oder „speichern“.
Der Computer hat den Befehl „kopieren“ nicht ausgeführt.
„Der Auftrag“ und „der Befehl“ können beide eine Anweisung zu einer Handlung sein. „Auftrag“ klingt aber mehr nach einer Aufgabe, die jemand erledigen soll, oft im Beruf oder gegen Bezahlung. Dabei hat die Person meist etwas Verantwortung dafür, wie sie die Aufgabe ausführt. „Befehl“ ist stärker und strenger. Er kommt von einer Person mit Autorität und muss befolgt werden, zum Beispiel beim Militär oder bei der Polizei. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide von oben kommen können. Praktisch gilt: Ein Auftrag soll erledigt werden; ein Befehl muss befolgt werden.

Der Soldat führte den Befehl seines Offiziers sofort aus.
Die Firma hat einen großen Auftrag für den Bau neuer Fenster angenommen.