
sich outen
Die eigene, bisher geheim gehaltene sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität freiwillig öffentlich bekannt geben.
Der Fußballprofi hat sich in einem bewegenden Interview geoutet.
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Die eigene, bisher geheim gehaltene sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität freiwillig öffentlich bekannt geben.
Der Fußballprofi hat sich in einem bewegenden Interview geoutet.

Die sexuelle Orientierung oder eine andere private Information einer anderen Person ohne deren Zustimmung öffentlich machen.
Die Boulevardpresse wurde stark dafür kritisiert, den Politiker gegen seinen Willen zu outen.

Umgangssprachlich für das Zugeben einer Vorliebe, Meinung oder Eigenschaft, die man bisher für sich behalten hat, oft auf humorvolle Weise.
Ich muss mich jetzt mal als großer Fan von Schlagermusik aus den 70ern outen.
„Outen“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen (to out). Es wird im Deutschen wie ein regelmäßiges, schwaches Verb konjugiert (ich oute, du outest, er outet, geoutet).
Sie hat sich gestern vor ihrer ganzen Familie geoutet.
Die Bedeutung erkennen Sie an der Satzstruktur. „Sich outen“ (reflexiv) bedeutet, über sich selbst zu sprechen. „Jemanden outen“ (transitiv mit Akkusativobjekt) bedeutet, über eine andere Person zu sprechen. „Sich outen als“ bezieht sich meist auf eine Vorliebe oder Eigenschaft.
Er hat sich vor seinen Freunden geoutet.
In der Hauptbedeutung ist „outen“ ein reflexives Verb. Das Reflexivpronomen („sich“) steht im Akkusativ und ist obligatorisch.
Es erfordert viel Mut, sich am Arbeitsplatz zu outen.
Die Verwendung von „sich outen als“ für Vorlieben oder Meinungen ist umgangssprachlich und oft humorvoll gemeint. Es beschreibt ein spielerisches „Geständnis“ über etwas, das nicht wirklich ein Geheimnis war.
Nach dem dritten Stück Kuchen musste ich mich als Naschkatze outen.
Beide Wörter können ausdrücken, dass eine bisher private sexuelle Orientierung öffentlich bekannt wird. „Sich outen“ ist dafür die umgangssprachliche, besonders auf die eigene Identität bezogene Form, während „offenbaren“ formeller und allgemeiner klingt. In einem sachlichen oder feierlichen Zusammenhang passt daher eher „offenbaren“, im Alltag eher „sich outen“.

Die Schauspielerin outete sich in einem Interview als lesbisch.
Die Schauspielerin offenbarte in einem Interview ihre sexuelle Orientierung.