
gestehen
Eine Tat, einen Fehler oder eine Schuld zugeben. Meistens wird es im Kontext von Verbrechen oder moralischem Fehlverhalten verwendet.
Der Angeklagte hat den Diebstahl gestanden.
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Eine Tat, einen Fehler oder eine Schuld zugeben. Meistens wird es im Kontext von Verbrechen oder moralischem Fehlverhalten verwendet.
Der Angeklagte hat den Diebstahl gestanden.

Jemandem ein Geheimnis oder ein Gefühl offenbaren, insbesondere die eigene Liebe.
Nach langem Zögern hat er ihr seine Liebe gestanden.
Das Verb „gestehen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ge-“ ist hier Teil des Verbstamms und wird in keiner Satzform vom Rest des Verbs getrennt.
Er gestand den Fehler sofort.
Wenn es um das Zugeben von Schuld geht, wird „gestehen“ oft mit Nomen wie „die Tat“, „der Fehler“, „das Verbrechen“ oder dem Wort „alles“ kombiniert.
Der Angeklagte weigerte sich, das Verbrechen zu gestehen.
Wenn man einer Person etwas gesteht, steht diese Person im Dativ. Das Muster lautet: jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) gestehen.
Er hat seinem besten Freund gestanden, dass er Hilfe braucht.
In dieser Bedeutung wird „gestehen“ verwendet, um sehr persönliche Dinge zu offenbaren. Typische Kombinationen sind „jemandem seine Liebe gestehen“ oder „jemandem ein Geheimnis gestehen“.
Es fiel ihm schwer, ihr seine wahren Gefühle zu gestehen.
Beide Wörter können sich auf das Zugeben einer Straftat beziehen. „Gestehen“ ist die neutrale und direkte Bezeichnung für das Eingeständnis, während „singen“ salopp klingt und oft nahelegt, dass jemand im Verhör nachgibt und vielleicht andere belastet. Für eine sachliche Aussage passt „gestehen“, im lockeren Sprachgebrauch kann „singen“ stehen.

Nach mehreren Stunden Verhör gestand der Verdächtige die Tat.
Nach mehreren Stunden Verhör begann der Verdächtige zu singen und nannte die Namen seiner Komplizen.