das Pfarrhaus
Das Wohn- und oft auch Amtshaus eines Pfarrers oder einer Pfarrerin, das zur Kirchengemeinde gehört und sich meist in der Nähe der Kirche befindet.
Die Sitzung des Kirchenvorstands findet heute Abend im Pfarrhaus statt.

Pfarrhaus
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Das Wohn- und oft auch Amtshaus eines Pfarrers oder einer Pfarrerin, das zur Kirchengemeinde gehört und sich meist in der Nähe der Kirche befindet.
Die Sitzung des Kirchenvorstands findet heute Abend im Pfarrhaus statt.

Das Wort setzt sich aus „Pfarrer“ (Priester) und „Haus“ zusammen. Das „-s-“ ist ein Fugen-S, das die beiden Teile verbindet. Es ist also wörtlich das „Haus des Pfarrers“.
Das alte Pfarrhaus neben der Kirche wird gerade renoviert.
Um eine Bewegung zu beschreiben, verwendet man „ins Pfarrhaus“ mit Akkusativ. Um einen Ort oder Aufenthalt zu beschreiben, nutzt man „im Pfarrhaus“ mit Dativ.
Wir gehen ins Pfarrhaus, um die Dokumente abzuholen.
Das Pfarrhaus ist in vielen deutschen Gemeinden nicht nur das Wohnhaus des Pfarrers, sondern auch ein administratives Zentrum und ein Treffpunkt für die Kirchengemeinde.
Die Anmeldung zur Taufe erfolgt im Pfarrhaus.
„Pfarrei“ und „Pfarrhaus“ können beide das Haus meinen, in dem ein Pfarrer wohnt und arbeitet. In dieser Bedeutung sind sie sehr ähnlich. „Pfarrhaus“ ist dafür aber klarer und im Alltag meist verständlicher. „Pfarrei“ kann auch die kirchliche Gemeinde oder den Bezirk meinen. Darum kann es leicht zu Verwechslungen kommen: Wenn man wirklich das Gebäude meint, ist „Pfarrhaus“ genauer. „Pfarrei“ passt nur dann als Synonym, wenn aus dem Kontext klar ist, dass das Haus gemeint ist.

Der Pfarrer empfängt die Besucher im Pfarrhaus neben der Kirche.
Nach dem Gespräch wartet die Familie vor der alten Pfarrei.