rasten
Eine Pause machen, um sich auszuruhen, besonders während einer Reise, Wanderung oder einer anderen anstrengenden Tätigkeit.
Nach zwei Stunden Fahrt hielten wir an, um kurz zu rasten.

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Eine Pause machen, um sich auszuruhen, besonders während einer Reise, Wanderung oder einer anderen anstrengenden Tätigkeit.
Nach zwei Stunden Fahrt hielten wir an, um kurz zu rasten.

Das Verb „rasten“ gehört zum Nomen „die Rast“, was „die Pause“ oder „die Ruhepause“ bedeutet. Wer rastet, macht also eine Rast.
Auf der langen Wanderung legten wir eine Rast ein.
Das Verb bildet das Perfekt mit unterschiedlichen Hilfsverben je nach Bedeutung. Für „eine Pause machen“ verwendet man „haben“, für „die Beherrschung verlieren“ benutzt man „sein“.
Wir haben auf dem Gipfel des Berges gerastet.
Die Bedeutung „eine Pause machen“ wird fast immer im Kontext von Reisen, Wanderungen oder körperlicher Anstrengung verwendet.
Die LKW-Fahrer müssen alle paar Stunden rasten.
Die Bedeutung „die Beherrschung verlieren“ ist umgangssprachlich. Sie beschreibt eine sehr starke, plötzliche und oft laute Wut.
Als sein Computer abstürzte, ist er am Schreibtisch völlig gerastet.
„weitergehen“ und „rasten“ stehen im Zusammenhang mit Bewegung und Pause in einem klaren Gegensatz. „weitergehen“ bedeutet, dass man den Weg zu Fuß fortsetzt und nicht stehen bleibt. „rasten“ bedeutet, dass man eine Pause macht, um sich auszuruhen, besonders bei einer Wanderung oder Reise. Der Gegensatz ist also: Entweder man setzt den Weg fort, oder man hält an und ruht sich aus. Für eine kurze Pause unterwegs ist „rasten“ genauer; wenn die Pause vorbei ist, kann man wieder „weitergehen“.

Wir rasten heute an der alten Brücke, bevor der steile Weg beginnt.
Nach der kurzen Pause gehen wir mit dem Gast weiter zum See.