
lagern
Dinge, Waren oder Vorräte für eine bestimmte Zeit an einem Ort aufbewahren.
Wir lagern die Winterreifen im Keller.
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Dinge, Waren oder Vorräte für eine bestimmte Zeit an einem Ort aufbewahren.
Wir lagern die Winterreifen im Keller.

Sich an einem Ort für eine Rast oder Übernachtung niederlassen, oft im Freien; campieren.
Die Wanderer lagerten am Ufer des Sees.

Sich um etwas herum ansammeln oder gruppieren.
Dichter Nebel lagerte sich um das alte Schloss.

Sich als Schicht oder Ablagerung in der Natur ansammeln oder absetzen.
Über dem Kalkstein lagern dicke Schichten aus Sand und Ton.
Das Verb „lagern“ leitet sich vom Nomen „das Lager“ ab. Dieses Nomen hat zwei Hauptbedeutungen, die sich im Verb widerspiegeln: das Warenlager (etwas aufbewahren) und das Zeltlager (campieren).
Die Firma lagert ihre Produkte in einer großen Halle.
Wenn „lagern“ bedeutet, etwas aufzubewahren, braucht es ein Akkusativobjekt. Wenn es „campieren“ bedeutet, wird es ohne Objekt verwendet.
Wir müssen das Holz trocken lagern.
Im Zusammenhang mit der Aufbewahrung von Lebensmitteln oder anderen Produkten liest man oft die Anweisung „kühl und trocken lagern“.
Diese Medikamente muss man kühl und dunkel lagern.
In der übertragenen Bedeutung „sich ansammeln“ wird „lagern“ reflexiv mit „sich“ und der Präposition „um“ (+ Akkusativ) oder „auf“ (+ Dativ) verwendet.
Die Schatten der Bäume lagerten sich auf dem Weg.
Die Bedeutung von geologischen Ablagerungen ist typisch für die Fachsprache, insbesondere in der Geologie und Geografie.
In der Tiefe lagern wertvolle Erze.
Liegen beschreibt bei einer Weinflasche neutral ihre horizontale Lage. Lagern hebt hervor, dass der Wein für eine bestimmte Zeit bewusst aufbewahrt wird. Geht es nur um die Position, passt liegen; bei der geplanten Aufbewahrung passt lagern besser.

Wir lagern den Wein mehrere Jahre im Kellerregal.
Die Weinflasche liegt waagerecht im Kellerregal.