ratsam
Beschreibt eine Handlung oder Entscheidung, die klug, vernünftig und empfehlenswert ist, weil sie wahrscheinlich zu einem guten Ergebnis führt.
Angesichts des angekündigten Sturms ist es nicht ratsam, eine Bergwanderung zu unternehmen.

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Beschreibt eine Handlung oder Entscheidung, die klug, vernünftig und empfehlenswert ist, weil sie wahrscheinlich zu einem guten Ergebnis führt.
Angesichts des angekündigten Sturms ist es nicht ratsam, eine Bergwanderung zu unternehmen.

Das Adjektiv „ratsam“ ist direkt von dem Nomen „der Rat“ (advice) abgeleitet. Die Endung „-sam“ bedeutet so viel wie „voll von“ oder „die Eigenschaft habend“. Etwas ist also ratsam, wenn es die Qualität eines guten Rates hat.
Wenn dir jemand einen guten Rat gibt, ist seine Empfehlung ratsam.
„Ratsam“ wird fast immer in der unpersönlichen Konstruktion „Es ist ratsam, ... zu + Infinitiv“ verwendet. Diese Struktur ist sehr typisch, um eine Empfehlung auszudrücken.
Es ist ratsam, vor einer Prüfung gut zu schlafen.
Das Wort „ratsam“ gehört eher zu einem formelleren Sprachstil. Man findet es häufig in schriftlichen Empfehlungen, offiziellen Hinweisen oder in wohlüberlegter, gesprochener Sprache.
In der Bedienungsanleitung steht, es sei ratsam, das Gerät regelmäßig zu reinigen.
„notwendig“ und „ratsam“ haben beide mit einer passenden Handlung in einer Situation zu tun. Der Unterschied liegt in der Stärke. „notwendig“ bedeutet, dass etwas wirklich gebraucht wird oder unbedingt sein muss. Ohne diese Sache geht es nicht richtig. „ratsam“ bedeutet, dass etwas klug und empfehlenswert ist, aber nicht unbedingt Pflicht oder absolut nötig. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide oft in Ratschlägen vorkommen. Merke: „notwendig“ ist stärker als „ratsam“.

Bei diesem Wetter ist es ratsam, eine Regenjacke mitzunehmen.
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