
rauh
Eine Oberfläche beschreibend, die nicht glatt, sondern uneben, körnig oder unregelmäßig ist. Dies ist eine veraltete Schreibweise für „rau“.
Die rauhe Zunge der Katze fühlte sich an wie Sandpapier.
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Eine Oberfläche beschreibend, die nicht glatt, sondern uneben, körnig oder unregelmäßig ist. Dies ist eine veraltete Schreibweise für „rau“.
Die rauhe Zunge der Katze fühlte sich an wie Sandpapier.

Unangenehm, barsch oder unwirtlich. Kann sich auf eine Stimme, das Klima, den Wind oder den Umgangston beziehen.
An der Küste herrscht oft ein rauhes Klima.

Ungefähr, grob geschätzt und nicht exakt oder detailliert.
Ich habe nur eine rauhe Vorstellung davon, wie viel die Reparatur kosten wird.
Die Schreibweise „rauh“ ist veraltet. Nach der deutschen Rechtschreibreform von 1996 ist nur noch die Schreibweise „rau“ korrekt. In modernen Texten sollten Sie immer „rau“ verwenden.
Die Oberfläche des Steins ist sehr rau.
Das Wort kann wörtlich eine unebene Oberfläche beschreiben, wird aber auch oft im übertragenen Sinn verwendet. Es kann sich dann auf ein unangenehmes Klima, eine kratzige Stimme oder einen unfreundlichen Umgangston beziehen.
Nach der Gartenarbeit hatte er raue Hände.
In der Bedeutung „grob“ oder „ungefähr“ wird das Wort oft mit Konzepten wie Schätzungen, Plänen oder Ideen kombiniert. Eine typische Wendung ist „in rauen Zügen“.
Können Sie mir eine raue Schätzung der Kosten geben?
Grob und rauh können beide eine nicht glatte Beschaffenheit beschreiben. Grob betont eher eine große, nicht feine Struktur, rauh die unebene oder körnige Oberfläche. Rauh ist dabei die veraltete Schreibweise von „rau“.

Der Wollstoff fühlt sich rauh an, weil seine Oberfläche nicht glatt ist.
Der Wollstoff hat eine grobe Struktur mit deutlich sichtbaren Fasern.