
reiben
Etwas mit Druck auf einer Oberfläche hin- und herbewegen.
Er rieb sich die kalten Hände, um sie zu wärmen.
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Etwas mit Druck auf einer Oberfläche hin- und herbewegen.
Er rieb sich die kalten Hände, um sie zu wärmen.

Lebensmittel mithilfe einer Reibe in kleine Stücke oder Streifen zerkleinern.
Für den Kuchen müssen wir noch die Karotten reiben.

Mit jemandem oder etwas in Konflikt geraten oder sich durch eine Person oder Situation ständig herausgefordert fühlen.
Er ist ein kritischer Geist, der sich gerne an den Meinungen anderer reibt.
Die Bedeutung von „reiben“ erkennst du am Kontext. Geht es um Körperteile, bedeutet es „hin- und herbewegen“. Bei Lebensmitteln in der Küche bedeutet es „zerkleinern“. Die Präposition „an“ mit einer Person oder Idee deutet auf einen Konflikt hin.
Sie rieb die Creme sanft in die Haut ein.
Wenn man einen Teil des eigenen Körpers reibt, wird das Verb oft reflexiv verwendet. Die Person steht dabei im Dativ (wem?) und der Körperteil im Akkusativ (was?).
Ich reibe mir die müden Augen.
Das Partizip II „gerieben“ wird sehr häufig wie ein Adjektiv vor einem Nomen verwendet, um zerkleinerte Lebensmittel zu beschreiben.
Auf die Pasta kommt zum Schluss noch geriebener Parmesan.
In der übertragenen Bedeutung „in Konflikt geraten“ wird „reiben“ immer reflexiv mit der Präposition „an“ und dem Dativ verwendet. Die feste Wendung lautet „sich an jemandem/etwas reiben“.
Der Künstler rieb sich in seinen Werken immer wieder an der Gesellschaft.
Beim Reinigen einer Fläche können beide Wörter passen. Reiben betont den Druck und die Hin-und-her-Bewegung, während wischen stärker das Darüberfahren und Entfernen von Schmutz oder Feuchtigkeit bezeichnet. Verwende reiben bei einem festsitzenden Fleck und wischen bei einer schnellen Reinigung.

Sie rieb den festsitzenden Fleck mit einem Tuch und viel Druck.
Sie wischte den kleinen Fleck mit einem Tuch vom Tisch.